Verl (zog). Handball-Oberliga-Aufsteiger TV Verl hat den Kader für die kommende Saison komplettiert. Mit dem Wechsel von Tim Schrader (Jahrgang 2002) vom bisherigen Ligakonkurrenten TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck II hat der Landesligameister die Lücke geschlossen, die durch den Abgang von Bastian Fischedick (ab August Studium in München) entstanden ist.

„Tim passt altersmäßig und handballerisch mit Spielintelligenz und gutem Wurf genau in unsere Kaderstruktur“, freut sich Verls Trainer Robert Voßhans, der nach Saisonschluss nochmal ein Probetraining organisiert hatte. Dort überzeugte der in der Mitte und im linken Rückraum einsetzbare Schrader. „Die Jöllenbecker hatten ihn nicht für die erste Mannschaft vorgesehen, was ich nicht verstehe. Bei uns passt er auch menschlich rein. Die Jungs kennen sich von verschiedenen Feierlichkeiten in Bielefeld“, sagt Voßhans, der am 15. Juni in die Vorbereitung startet. Bastian Fischedick kann mit Doppelspielrecht weiter für den TVV auflaufen, wenn er auf Heimatbesuch ist.

Verl (zog). Im letzten Saisonspiel ist die Serie von 18 Siegen noch gerissen. Mehr als sechs Monate nach der 20:25-Niederlage in Münster verloren die bereits als Landesligameister und Oberligaaufsteiger feststehenden Handballer des TV Verl am Samstag mit 17:22 (10:12) beim Tabellenzweiten VfL Herford.

Der revanchierte sich in der eigenen harzfreien Halle damit etwas für die im Titelkampf vorentscheidende Niederlage Ende Februar in Verl.

„So viele technische Fehler und Fehlwürfe haben wir uns in der ganzen Saison nicht geleistet“, nannte TVV-Trainer Robert Voßhans das fehlende Haftmittel am Ball als einen der Gründe. Doch entscheidender war laut Voßhans, dass nach dem souveränen Durchmarsch und der Meisterehrung am vergangenen Wochenende doch „ein bisschen die Luft raus“ gewesen sei und die „letzte Konsequenz in jeder Aktion“ gefehlt habe. Mit zwei Treffern von Thilo Vogler in den letzten 13 Sekunden vor dem Pausenpfiff kämpften sich die Verler noch einmal auf 11:12 heran.

Handball-Landesliga

Verl (kra). Am letzten Spieltag hat es den Meister doch noch einmal erwischt. Nach der 20:25-Niederlage beim SC Münster in der Hinrunde verloren die Landesliga-Handballer des TV Verl am Samstag auch noch den Saisonabschluss beim VfL Herford mit 17:22. „Aber die Enttäuschung ist gleich null“, berichtete Robert Voßhans von einer fröhlichen Rückfahrt zur lange geplanten Meisterfeier in Verl. „Denn wir sind stolz auf eine außergewöhnlich gute Saison, die wir mit der guten Bilanz von 48:4 Punkten und 794:604 Toren mit sechs Zählern Vorsprung auf Herford beendet haben.“

Die Niederlage beim Vizemeister führte der Coach auf die „fehlende Anspannung und die vielen technischen Fehler wegen des Harzverbotes in Herford“ zurück.“ Beides zusammen hätte eine schwache Chancenverwertung zur Folge gehabt.

TV Verl: Tigges/Dähne -Griese (3), Vogt (1), Fischedick, Trapphoff (1), Dorow (2), Voss (2), Wittenstein (2), Schidetzky (1), Erichlandwehr (3), Jogereit, Vogler (2).

Handball: Landesligist TV Verl gewinnt gegen Altenbeken/Buke 32:27. Nach dem Saisonabschluss Samstag in Herford wird gefeiert.


Verl (kra). Die Landesliga-Handballer des TV Verl haben sich am Mittwoch beim 32:27-Sieg gegen den längst als Absteiger feststehenden Tabellenzwölften HSG Altenbeken/Buke nicht mit Ruhm bekleckert. Die mäßige Vorstellung gehört als „Arbeitssieg“ eingeordnet. Weil sie das in der Saison 2023/24 aber so oft getan haben – die Spitzenreiter leisteten sich in 25 Spielen nur eine Niederlage (beim SC Münster) und stehen bereits seit drei Wochen als Meister der Staffel 2 und Aufsteiger fest – wurden sie vor dem Anpfiff des letzten Heimspiels gleich zweimal geehrt.

„Ich komme aus dem Kreis Gütersloh und es ist mir eine besondere Ehre, eine Mannschaft aus diesem Kreis für den Staffelsieg in der Landesliga auszuzeichnen“, erklärte Heinz-Hermann Jerrentrup, als er dem Verler Kapitän Thilo Vogler die Meisterurkunde und einen Spielball überreichte. „Ich wünsche euch viel Glück in der neuen Oberliga“, so der Spielwart des Kreisverbandes Gütersloh weiter.

Während Jerrentrup leise hinzufügte, „ich hoffe, dass ihr euch da behauptet“, schlug Robin Rieksneuwöhner forsche Töne an. „Über 700 Tore geworfen, was für eine starke Saison“, fand der Bürgermeister, als er die Glückwünsche der Stadt Verl überbrachte und ankündigte: „Gerne würde ich nächstes Jahr zur nächsten Ehrung wiederkommen.“

Verl (zog). Am heutigen Abend vor Christi Himmelfahrt verabschiedet sich das Meisterteam der Handball-Landesliga von den eigenen Fans. Im letzten Heimspiel der Saison empfängt der TV Verl um 20 Uhr den Zwölften und als Absteiger feststehenden Gast HSG Altenbeken-Buke. Dabei wollen die Verler ihre makellose Heimbilanz (zwölf Spiele, zwölf Siege) verteidigen und hoffen auf viel Unterstützung von den Rängen, auch als Anerkennung für eine außergewöhnliche Saison mit derzeit 46:2-Punkten

Gefeiert mit allen Seniorenmannschaften wird am Samstag. Wenn der künftige Verbandsligist vom letzten Spiel der Spielzeit 23/24 aus Herford zurückgekehrt ist, werden auch die Spieler verabschiedet, die den Verein verlassen, darunter die zum Oberligisten SF Loxten wechselnden Daniel Schidetzky (Linksaußen) und Torwart Alexander Greitens. Beide sind verletzt.

Etwas getrübt ist die meisterliche Stimmung durch den geplatzten Wechsel von Torwart Fabian Stroth. Der wollte nach einem Jahr bei Oberligist TG Hörste zum TV Verl zurückkehren und hat diese Zusage nun rückgängig gemacht. Auch, weil Hörste sich wieder in eine gute Ausgangsposition für den Klassenerhalt gebracht hat. Zudem hat der 23-Jährige zuletzt überzeugt und viele Spielanteile erhalten.

Von Stefan Herzog

Verl (gl). Das große Saisonziel Aufstieg und Meisterschaft haben die Landesligahandballer des TV Verl bereits am vergangenen Spieltag vor zwei Wochen erreicht. Um die mit 46:2-Punkten bislang überlegen absolvierte Spielzeit nicht einfach austrudeln zu lassen, hat sich das Team für die verbleibenden Spiele neue Ziele, sprich „Challenges“, gesetzt.

Diese bestand am Samstag bei der SG Handball Detmold darin, das 7-gegen-6-Angriffsspiel zu festigen. „Und das haben alle sehr gut gemacht“, war Trainer Robert Voßhans beim 36:28 (16:14)-Sieg zufrieden mit dem Auftritt des Meisterteams. Allerdings war der Spielstand im ersten Durchgang stets knapp.

Dabei bot der durchspielende, gerade aus der A-Jugend hochgerückte Torwart Henri Tigges bei seinem bislang besten Spiel im Seniorenteam eine klasse Leistung. „Doch die Abpraller landeten oft beim Gegner, dann haben wir auch zwei Treffer ins leere Tor kassiert“, so Voßhans. Der brauchte in der Kabine nicht viel zu sagen, weil von den Spielern selbst der Impuls kam, es nach Wiederanpfiff besser zu machen. Das gelang mit einem Sieben-Tore-Lauf vom 17:20 zum 17:27 eindrucksvoll.

Verl (zog). „Es bleibt dabei. Wir werden die Saison so gut es geht und seriös zu Ende spielen“, will sich Trainer Robert Voßhans mit seinem vor zwei Wochen aufgestiegenen und danach spielfreien Verler Team mit Anstand und meisterlich aus der Handball-Landesliga verabschieden.

Im drittletzten Spiel der Saison, die mit einer Englischen Woche am kommenden Samstag in Herford endet, tritt der TV Verl heute bei der SG HB Detmold an.

Die Gastgeber wissen seit einer Woche, als sie nur einen Punkt gegen Loxten holten und die HSG EGB Bielefeld gleichzeitig in Brake gewann, dass sie abgestiegen sind. „Mal schauen, wie sie damit umgehen“, sagt Voßhans, der in dieser Woche ganz normal trainieren ließ und lediglich in der Woche davor das Training auf eine Einheit mit anschließendem Grillen reduzierte. „In der Tabelle hat diese Partie keine Auswirkungen, aber ich werde mein möglichstes tun, damit wir das genauso motiviert angehen, wie alle Partien davor“, sagt Voßhans.


Kreis Gütersloh (zog). 16 gegen 14? Was auf den ersten Blick wie ein Halbzeitergebnis beim Handball aussieht, ist aktuell ein auf westfälischer Ebene heiß diskutiertes Thema. Es geht darum, wieviel Akteure ein Verein in einem Meisterschaftsspiel zum Einsatz bringen darf.

Sind es sowohl auf DHB-Ebene, also ab der dritten bis zur ersten Liga und auch auf Kreisebene 16 Namen, die auf dem Spielbericht eingetragen werden dürfen, so hat der HV Westfalen zu dieser Saison entschieden, diese Zahl auf 14 zu begrenzen.

Was Manuel Mühlbrandt, Trainer des Oberligisten TSG Harsewinkel, überhaupt nicht nachvollziehen kann: „Selbst in der Fußball-Bundesliga sind einige während der Pandemie eingeführten Änderungen geblieben. Wie die Möglichkeit, fünf Spieler wechseln zu dürfen. Es gab eben nicht nur schlechte Anpassungen in dieser Zeit“, zählt der Trainer des klassenhöchsten heimischen Handballteams die 16er-Regelung dazu.

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Informationen zum umfangreichen Angebot des Gesamtvereines findet ihr auf der Vereinshomepage www.tv-verl.de

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