Die Frauen des TV Verl beenden die erste Vorbereitungsphase auf die neue Oberligasaison. Trainer Hendryk Jänicke hat zunächst an der Athletik gefeilt.

Verl. Anfang Juni konnten es die Handballerinnen des TV Verl kaum erwarten, endlich wieder trainieren zu dürfen. Jetzt sehnen sie das Ende der ersten Vorbereitungsphase auf die beginnende Oberligasaison 2021/22 herbei und freuen sich auf eine Woche Pause. Diese startet am 4. September mit dem Spiel bei der DJK Everswinkel. Hendryk Jänicke hat seine Ankündigung wahr gemacht und im Training richtig Gas gegeben, um die Defizite abzubauen, die sich in der siebenmonatigen Corona-Zwangspause seit November ergeben hatten.
"Alle haben sich wieder an die Halle gewöhnt"

Von Stefan Herzog

Verl (gl). Thomas Fröbel ist nicht mehr Trainer des Handball-Verbandsligisten TV Verl. Zwei Wochen vor dem gestrigen Trainingsbeginn hatte der 30-Jährige, der die Mannschaft zur vergangenen Spielzeit nach zwei Landesligajahren zurück in die Verbandsliga führte, Vorstand und Mannschaft informiert. Die Gründe sind berufsbedingt.

„Ich habe zu Jahresbeginn innerhalb des Unternehmens eine neue Stelle angetreten, bin jetzt zuständig für Großprojekte von Gießen bis Kiel“, sagte der bei Goldbeck beschäftigte Architekt. Weil ihn aufgrund seiner Zeit als Spieler und den drei Jahren auf der Bank viel Herzblut mit dem TV Verl verbindet, habe er lange abgewogen, und werde dem Verein weiter verbunden bleiben. „Aber ich habe mich letzten Endes nach 25 Jahren Handball auch präventiv so entschieden, damit am Ende niemand unzufrieden ist, weil ich für Trainingsvorbereitung und alles weitere nicht mehr genügend Zeit hätte aufbringen können“, sagt Fröbel.

Die Nachfolge liegt auf der Hand. Denn mit Robert Voßhans übernimmt der langjährige Co-Trainer. „Das war auch Thomas‘ Wunsch. Ich bin seit 2016 bei der Mannschaft dabei und habe intensiv mit Thomas zusammengearbeitet“, sagt der 27-jährige Student.

Von STEFAN HERZOG

Verl (gl). Nach fast einem Jahr Coronapause ist schon Außergewöhnliches nötig, um für Begeisterung zu sorgen. So wie bei der Aktion, von der die beiden Verler Handballtrainer Hendryk Jänicke und Ruben Voßhans berichten. Diese startet mit einer Anfrage über Infos zu einem künftigen Gegner und endet mit einem Videolob des Frauen-Bundestrainers Henk Groener. „Daran merkt man, dass wir alle eine Handballfamilie sind“, sagt Voßhans.

Dazwischen liegen für die A-Jugendhandballerinnen des TV Verl einige tausend Liegestütze, Situps und ähnliche Fitnessübungen, aber auch gemalte Bilder, Gesangsbeiträge und Gedichte.

Weil der Berliner TSC in der A-Jugend-Bundesliga gegen den HSV Minden-Nord spielen musste, gegen den das Verler Team in der Quali angetreten war, entwickelte sich ein Kontakt, der im März in der Anfrage der Berlinerinnen mündete, ob das weibliche A-Jugendteam an einer vom TSC initiierten „Lockdown-Olympiade“ teilnehmen würde.

Handball: Oberligafrauen des TV Verl wollen keine Aufstiegsrunde spielen.

Dafür peilt die Reserve die Verbandsliga an. Der Kader steht

Von Uwe Kramme

Verl. Die Handballerinnen des TV Verl werden nicht an der vom Handballverband Westfalen (HVW) in Aussicht gestellten Aufstiegsrunde zur 3. Liga teilnehmen.

„Die Mannschaft hat sich klar dagegen ausgesprochen“, berichtet Hendryck Jänicke.

Keine Aufstiegsrunde Der Trainer des Verler Oberliga-Teams kann die Entscheidung nachvollziehen, denn eine solche Runde sollte auch nach seiner Meinung den Teams vorbehalten bleiben, die sich in der dritthöchsten Spielklasse auch behaupten könnten. So wie beispielsweise Tabellenführer LiT Tribe 1912 aus Nordhemmern, der Zweite Handball Bad Salzuflen oder die DJK Everswinkel aus der anderen Oberliga-Staffel. „Allerdings weiß ich nur von LiT, dass sie unbedingt aufsteigen wollen“, so Hendryck Jänicke.

Quartett aus der Jugend macht den Kader komplett

Von Stefan Herzog
Verl (gl). Im Männerbereich hat der TV Verl in dieser Woche eine virtuelle Vorstandssitzung abgehalten, in der über Personalien und über die Vorgehensweise in Sachen Aufstiegs- oder Platzierungsrunde beraten wurde. Im Frauenbereich ist die Spielzeit 2021/22 bereits durchgeplant und eine Entscheidung zugunsten der Platzierungsrunde gefallen.

„Die Mädels haben sich gegen die Aufstiegsrunde entscheiden, wollen aber spielen, um die Neuen zu integrieren und sich für die nächste Saison einzuspielen“, sagt Trainer Hendryk Jänicke (Foto). Der geht dann in seine vierte Saison als Trainer des Frauen-Oberligateams. Zudem ist der beim TV Verl angestellte 30-Jährige weiter für das Athletiktraining der Handballer zuständig und sitzt jeweils mit Co-Trainern auch bei der weiblichen A-Jugend, die im Spätsommer vier Vorrundenspiele in der Bundesliga absolviert hatte, sowie der weiblichen B- und C-Jugend auf der Bank.

Handball: Verbandsligist TV Verl verliert nach Vincent Hofmann auch Philipp Eliasmöller

Verl (kra). Außer A-Junioren-Talent Vincent Hofmann, der zur neuen Saison wie kurz berichtet zum Drittligisten TuS Spenge wechselt, wird auch Rückraumspieler Philipp Eliasmöller den Handball-Verbandsligisten TV Verl im Sommer verlassen. Den 21-Jährigen zieht es zum Oberligisten TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck. „Diese Abgänge tun uns richtig weh“, sagt Thomas Fröbel, der Verler Trainer, „das Interesse von höherklassigen Vereinen an unseren Spielern sind aber auch Kompliment und Anerkennung für die Arbeit, die wir in den  vergangenen Jahren geleistet haben.“

Man wünsche den beiden viel Glück und viel Erfolg für ihren weiteren Weg, fügt Fröbel noch hinzu, um ihnen dann auch sofort eine mögliche Rückkehr aufzuzeigen. „Die beiden wissen, was sie an uns haben. In ihren Jugendjahren sind sie ja auch schon einmal aus Nettelstedt zurückgekommen, als es dort nicht nach Wunsch lief“, so Fröbel.

„Es macht einen traurig, wie das Virus uns im Griff hat“

Von Stefan Herzog

Verl (gl). Seit Ende Oktober haben die hiesigen Handballer von der 3. Kreisklasse bis zur Oberliga keine Halle mehr von innen gesehen, keine Pecke mehr an den Fingerspitzen gehabt und keinen Ball mehr in den Händen gehalten. Thomas Fröbel (30), der als Aufstiegstrainer mit dem TV Verl in der Saison 2020/21 bislang nur ein Spiel bestritten und mit 27:21 gegen den RSV Altenbögge-Bönen gewonnen hat, gibt im Interview Einblicke in die augenblickliche Trainerdenke und Sportlerseele.

„Die Glocke“: Hand aufs Herz, was glauben Sie, wann wieder Handball trainiert und wann wieder gespielt werden kann? Oder muss man etwa erwägen, dass in dieser Spielzeit nichts mehr passiert, also eine Annullierung der gesamten Saison droht?

Thomas Fröbel: Da kann ich nur falsche Vermutungen bieten. Ich hoffe einfach, dass die Zahlen der Neuinfizierten und auch die Zahlen derjenigen, die versterben, so schnell es geht zurückgehen.

Handball: Wie geht es weiter, wenn der Spielbetrieb wieder möglich ist? Vizepräsident Andreas Tiemann bleibt (noch) entspannt. Sollte im Dezember tatsächlich wieder gespielt werden, gibt es keinen Kaltstart

Kreis Gütersloh (kra). Der Handballspielbetrieb ist bis zum 30. November ausgesetzt. Mit dieser Entscheidung zog der Handballverband Westfalen (HVW) am vergangenen Donnerstag die Konsequenz aus der Ankündigung eines neuerlichen Lockdowns wegen der stark gestiegenen Corona-Infektionszahlen durch die Politik. Die Trainer der heimischen Spitzenteams warten nun gespannt auf Ansagen, „wann und wie es danach weitergehen soll“, so Thomas Fröbel vom Verbandsligisten TV Verl.

Oder sie fragen sich: „Wie viele Tage Trainingsvorbereitung werden uns vor dem Neustart eingeräumt?“, wie Dirk Elschner vom Verler Ligarivalen TV Isselhorst. Manuel Mühlbrandt vom Oberligisten TSG Harsewinkel denkt das Problem sogar schon vom Ende her: „Wie wird der Verband die Tabellenstände werten, wenn auch diese Saison nicht durchgezogen werden kann? Noch einmal keine Absteiger, aber zusätzliche Aufsteiger neben den Staffelsiegern dank der großzügigen Wildcard-Regelung – das kann es ja wohl nicht sein.“

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