Coach Hendryk Jänicke sieht trotzdem viel Positives. Jetzt geht es um Platz drei.

Es kommt zu wenig über außen

Verl (gwi). Der nächste Gegner ist immer der schwerste – die alte Fußballweisheit könnte auch für die in der Bundesliga spielenden A-Jugend-Handballerinnen des TV Verl gelten. Nach der 28:43-Niederlage gegen den TV Aldekerk kommt es nämlich kommende Woche zum Duell um Platz drei gegen Königsdorf.

Zuvor gilt es, die richtigen Schlüsse aus der Partie gegen Aldekerk zu ziehen. Das Ergebnis sieht nämlich – so lässt sich das Resümee von Trainer Hendryk Jänicke deuten – schlimmer aus, als die Partie tatsächlich war. „Wir haben uns eine Dreiviertelstunde lang ziemlich gut verkauft“, sagte der Coach.

Jede Peinlichkeit gekonnt vermieden

Verl (gwi). Handball-Verbandsligist TV Verl hat sich mit einem 26:24 (12:11)-Erfolg gegen den TV Emsdetten II zu einem positiven Punktekonto (5:3) und auf den allerdings mit Altenbögge und Brockhagen geteilten 5. Platz in der Tabelle geschossen.

„Nach dem Spiel muss ich zugeben – eine Niederlage wäre peinlich gewesen“, sagte TVV-Coach Robert Voßhans. Das junge Team aus Emsdetten kennt nur eine Marschrichtung: Mit Vollgas nach vorne. Deshalb lag es bis zum 4:4 auch eine knappe Viertelstunde in Führung. Für Voßhans kein Grund zur Sorge, denn er erkannte: „Heute stand unsere 3.2:1-Deckung richtig super. Wir hatten viele Ballgewinne, die wir zuerst leider etwas zu selten in Torerfolge umgemünzt haben. Durch unsere schlechte Quote war es so lange so eng.“

Verl (zog). Robert Voßhans, Trainer des Handball-Verbandsligisten TV Verl, hatte vor der Partie beim TV Emsdetten II eine Überraschung angekündigt und Wort gehalten. Denn aufgrund der zahlreichen Ausfälle startete Thomas Fröbel (Bild) in der Euregio-Sporthalle auf dem Emsdettener Zweitligaparkett ein starkes Comeback, das Voßhans als „gelungenen Schachzug“ bezeichnete.

Beim von viel Hektik geprägten 26:24 (21:11)-Auswärtssieg sorgte der nach einer Knieverletzung als Spieler nur noch in der dritten Mannschaft aktive, aber oberligaerfahrene Ex-Trainer nämlich nicht nur für die erhoffte Entlastung im Rückraum. „Thomas hat zum einen richtig gebrannt, aber zum anderen auch in der Hektik immer wieder seine Übersicht gezeigt und auch mal Tempo rausgenommen“, dankte Voßhans seinem Vorgänger auf der Trainerbank. Die Aushilfe des vierfachen Torschützen, der in den letzten drei Wochen mit der Ersten trainiert hatte, soll nicht regelmäßig werden, muss aber auch nicht einmalig bleiben.

on Stefan Herzog

Verl (gl). Bundesligareife Kulisse mit 200 Zuschauern, die für beide Teams Stimmung machten. Bundesliganiveau hatte das erste von zwei aufeinanderfolgenden Heimspielen in der Eliteklasse der weiblichen A-Jugend lange Zeit auch von Verler Seite. Dennoch stand am Ende mit 28:43 (14:19) eine deutliche Niederlage gegen den TV Aldekerk auf der Anzeigetafel.

Der ernüchternd hohe Rückstand kam in der Schlussviertelstunde zustande, denn bis 22:25 in der 41. Minute boten die Verlerinnen dem Zweitliganachwuchs gut Paroli. „Oft waren es nur Kleinigkeiten. Aber in der Abwehr waren wir zu passiv und haben Würfe ohne Kontakt zugelassen“, nannte Trainer Ruben Voßhans einen Grund, warum die Gäste mit einem Zehn-Tore-Lauf vom 23:27 zum 23:37 davonzogen.

on Stefan Herzog

Verl (gl). Niederlage, Sieg, Niederlage. Nach der 30:39 (11:17)-Heimpleite gegen den HC Bad Salzuflen ist der TV Verl in der Frauenhandball-Oberliga auf den vorletzten Platz in der Achtergruppe zurückgefallen. „Wir brauchen Punkte“, murmelte der bis zu seinem Wechsel in den schleswig-holsteinischen Handballverband noch vier Spiele lang gemeinsam mit Ruben Voßhans auf der Bank verantwortliche Hendryk Jänicke.

Doch mehr als die 2:6-Punktebilanz beschäftigte das Trainerteam die Art und Weise der Niederlage. Denn die Leistung des nahezu in Bestbesetzung angetretenen Kaders war vor allem in der Abwehr bedenklich. Da bekam die Mannschaft nie einen Zugriff, und lag bis zu ihrem ersten Tor nach sieben Minuten mit 0:4 in Rückstand.


Immer wieder schafften es die Gäste mit den ehemaligen Verlerinnen Laura Ortjohann (Tor) sowie Maria Ravn Jörgensen und Tessa Hayn, sich im Zweikampf durchzusetzen, und zogen bis zur Pause sechs Siebenmeter.

Handball: Frauen Oberligist TV Verl kommt beim 30:39 gegen den Favoriten trotz der hohen eigenen Trefferzahl nicht für einen Erfolg in Frage
An Bad Salzuflen hängengeblieben

Von Gregor Winkler

Verl. Es war das alte Gedankenspiel: „30 Tore, damit gewinnst du wahrscheinlich 80 Prozent deiner Spiele“, vermutete Hendryk Jänicke, Trainer der Handballfrauen des TV Verl. Wenn aber, wie beim 30:39 (11:17) des TVV gegen Handball Bad Salzuflen, jedes Tor mühsam und langwierig erarbeitet werden muss, während der Gegner locker und leicht die Bälle versenkt, dann bleiben am Ende eben trotz der vermeintlich hohen Ausbeute keine Punkte hängen.

Jänicke war ein bisschen sauer und auch ratlos: „Wir hatten überhaupt keinen Zugriff im eins gegen eins. Vorne war das völlig kopflos“, klagte er. Nach fünf Minuten lag sein Team mit 0:4 hinten – zwei Treffer fielen per Siebenmeter. Das erste eigene Tor gelang kurz vor Ablauf der siebten Spielminute. Warum diese Ladehemmung? „Wir spielen klare Auslösehandlungen, die wir kennen, und dann vergessen wir zu kreuzen, oder spielen den Rückpass nicht. Wir waren mental überhaupt nicht auf der Höhe“, bemerkte der Coach.

Verl (zog). Fünf Wochen nach der knappen Auswärtsniederlage in Hahlen tritt Frauenhandball-Oberligist TV Verl wieder zu einem Meisterschaftsspiel an. In eigener Halle empfängt des Team des zum Dezember ausscheidenden Trainers Hendryk Jänicke am Samstag um 17 Uhr den Tabellenzweiten Handball Bad Salzuflen.

Die Zeit genutzt haben das TVV-Trainerduo Jänicke/Ruben Voßhans zum einen, um die zu Beginn der Herbstpause von ihrer Weltreise zurückgekehrte Chiara Zanghi wieder an die Teamabläufe heranzuführen. Zudem wurden mit Erkenntnissen aus gemeinsamen Videostudien Trainingsschwerpunkte gesetzt, vor allem in der Abwehr, aber auch mit Zanghi in der Angriffsmitte. „Wir wollen variabler werden“, sagt Jänicke.

Verl (cas). Als Margret Pollmeier vor 21 Jahren im Vorstand debütierte, zählte der TV Verl noch 3500 Mitglieder. Auch in den Jahren danach blieb die beeindruckende Zahl stabil, abgesehen von kleineren Schwankungen nach unten. Doch jetzt hat es einen fast schon dramatischen Absturz gegeben: Nachdem die Mitgliederzahl Ende 2020 erstmals unter 3000 (2900) geschrumpft war, muss der TVV mit aktuell nur noch 2700 „Turnern“ einen weiteren Verlust verkraften.

„Das ist ein Rückgang von 8,4 Prozent. Dennoch sind wir weiterhin der größte Sportverein im Kreis“, erläuterte der für die Finanzen zuständige Matthias Kordtokrax auf der Jahreshauptversammlung, die am Mittwoch ausnahmsweise im kleineren Rahmen stattfand.

„Ein Verein definiert sich nicht über Wachstum, sondern über Qualität. So bieten wir auch für Nicht-Mitglieder immer mehr Kurse im Freizeit-, Breiten- und Rehasport an, die zu unserer Freude sehr gut angenommen werden“, sieht Margret Pollmeier auf Nachfrage dieser Zeitung den TVV trotz des hauptsächlich corona-bedingten Mitgliederschwunds gut aufgestellt.

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