Kreis Gütersloh (zog). Auch „dreckige Siege“ bringen zwei Punkte. Entsprechend froh verbuchten die Trainer Julian Schüpping und Christian Bunkenburg den nicht eben glänzend herausgespielten 28:27-Heimerfolg der Verler Reserve über TV Mengede. Bei nun 17:17 Punkten belegt der TV Verl II fünf Spieltage vor Saisonende Platz neun in der Frauenhandball-Landesliga, Staffel 3. Bei voraussichtlich sechs Absteigern wäre das der erste Nicht-Abstiegsrang.

Gegen die Gäste aus Dortmund hatten die Verlerinnen zu Beginn des zweiten Durchgangs scheinbar sicher mit 19:12 geführt. Dabei hatte sich auch die bis Ostern noch in der B-Jugend spielende Cosmah Hannah Griwodz mit sechs Treffern ausgezeichnet. Nachlassende Aufmerksamkeit auf Verler Seite ließen den Tabellenzehnten erst bis auf 19:17 herankommen und dann von 22:18 auf 22:22 ausgleichen. Von da an ging es Tor um Tor und letzten Endes war es Torfrau Judit Esken, die mit einer Glanzleistung die Punkte für Verl II festhielt.

In der Staffel 2 verlor die TSG Harsewinkel bei SuS Neuenkirchen mit 20:28 (11:14). Aufgrund vieler Verletzungsausfälle kassierte die auf den vorletzten Platz zurückgefallene Mannschaft in den vergangenen acht Spielen sieben Niederlagen. Gegen Neuenkirchen standen nur zehn Spielerinnen im Kader. Bis zum 8:7 hielt die TSG mit, die in Laura Studt (7) und Lioba Dammann (6) ihre besten Torschützinnen hatte.

Von Stefan Herzog

Verl (gl). Eine gute, zeitweise reife Leistung, zwei wichtige Punkte und ordentliche Unterstützung von der Tribüne, wo es sich die Aktiven um das Männerteam und die zweite Mannschaft, die vorher trainiert hatten, bei Döner, Pommes und Kaltgetränken gut gehen ließen. Das am Dienstagabend mit 26:20 (14:8) gegen Kreisnachbar SpVg Steinhagen gewonnene Nachholspiel verschafft Frauenhandball-Verbandsligist TV Verl eine gute Ausgangsposition im Saisonendspurt.

Doch die mit jetzt 14:16-Punkten auf Rang 7 platzierte Mannschaft zahlte für den Sieg einen hohen Preis. Denn in der 49. Minute verletzte sich Mira Dargel, die als Kreisläuferin und im Abwehr-Innenblock ein gutes Spiel gemacht hatte. Als sie einen Konterangriff über die zweite Welle freistehend vom Kreis zum wichtigen 21:15-Treffer vollendet hatte, verdrehte sich die 18-Jährige bei der Landung das Knie. „Das sah nicht gut aus“, sagte Trainer Lars Jogereit. Eine MRT-Untersuchung soll Aufschluss bringen.

Dank starker Abwehrleistung und mit der von Beginn an angewandten Taktik mit siebter Feldspielerin hatten sich die Gastgeberinnen – ergänzt durch die A-Jugendliche Nina Nüsser und die jetzt in die A-Jugend aufrückende Cosmah Hannah Griwodz – nach zwölf Minuten eine 7:2-Führung erspielt. Da wurden zwei Konter durch Dargel sicher genutzt, setzte sich Sina Pepping in der Mitte zweimal durch und stand Tessa Korek das Spielglück bei zwei Siebenmetern zur Seite.

Handball: Frauen-Verbandsligist TV Verl 26:20 im Nachholspiel gegen Steinhagen.

Verl (kra). Die Handballerinnen des TV Verl ließen der Spvg. Steinhagen im Nachholspiel am Dienstagabend keine Chance und verbesserten sich mit dem verdienten 26:20-Sieg auf nun 14:16 Punkte und den siebten Tabellenplatz der Verbandsliga. „Warum nicht immer so?“, fragte sich nach dem Schlusspfiff angesichts der wechselhaften Leistungen in den Spielen zuvor auch Lars Jogereit. „Eine Rolle könnte spielen, dass es schwer ist, bei diesem vielen Unterbrechungen im Spielplan einen Spielrhythmus zu finden“, wies der Trainer darauf hin, dass es für seine Damen erst am 20. April beim Tabellenfünften Oerlinghausen weitergeht.

Statt sich mit Umständen aufzuhalten, die er eh nicht ändern könne, lobte Jogereit lieber wie seine Damen die Vorgaben in dieser Nachholpartie umgesetzt hätten. „Denn mit der konzentrierten Deckungsarbeit vor der starken Torfrau Judit Esken haben wir den Gegner immer wieder zu Würfen aus der Bedrängnis gezwungen“, erklärte der Coach den dominanten Auftritt seines Teams.

Handball: Verlerinnen empfangen in einem Verbandsliga-Nachholspiel einen Kreisrivalen.

Verl (kra). Am heutigen Dienstag empfangen die Verbandsliga-Handballerinnen des TV Verl die Spvg. Steinhagen zum Kreisderby. „Punkte wären nicht schlecht“, stellt ihr Trainer Lars Jogereit vor dem um 20.30 Uhr beginnenden Nachholspiel nach einem Blick auf die Tabelle lakonisch fest. Denn: „Obwohl nur zwei Mannschaften absteigen, dürfen wir uns als Tabellenachter nicht zu sicher fühlen.“ Schließlich betrage der Vorsprung auf die Schlusslichter Möllbergen und Sassenberg nur vier beziehungsweise fünf Punkte.

Allerdings liegen die Teams in dieser Spielklasse sehr eng beieinander. So haben die Gäste aus Steinhagen als Tabellenvierter mit 17:13 Punkten auch nur fünf Zähler mehr auf dem Konto als die Verlerinnen (12:16). „Wenn wir unsere Leistung bringen ist in diesem Spiel jedenfalls eine Menge drin“, sagt Lars Jogereit optimistisch.

Kreis Gütersloh (kra). Mit dem 28:27 (17:12)-Zittersieg gegen den TV Mengede sind die Handballerinnen des TV Verl II in der Landesliga, Staffel 3, einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gegangen. Mit nun 17:17 Punkten hat der Tabellensechste zwei Zähler Vorsprung auf den VfL Brambauer, der fünf Spieltage vor dem Saisonende als Siebter die Gruppe der sechs Teams anführt, die aktuell absteigen müssten.

„Warum haben die das bloß so spannend gemacht?“, fragte sich am Samstag nicht nur Lars Jogereit, der Coach des Verler Verbandsligateams, als Zuschauer. Tatsächlich hatten die Reservistinnen nach dem 17:12 zur Pause auch noch das 19:12 vorgelegt, ehe nicht mehr viel zusammenlief. Umso größer war die Erleichterung, als Ilka Habig nach dem Ausgleich der Gäste zum 27:27 (55.) mit ihrem achten Treffer per Siebenmeter für die Entscheidung gesorgt hatte (57.) und die letzten fast vier Minuten torlos zu Ende gegangen waren. Neben Habig überzeugte Cosma Griwodz mit sechs Treffern. Jeweils dreimal erfolgreich waren Offele, Karch und Fortmeier.

Verl (zog). Heute Abend wird das auf Wunsch der Gäste verlegte Wochenendspiel nachgeholt, wenn der TV Verl in der Frauenhandball-Verbandsliga Kreisnachbar SpVg Steinhagen empfängt. Anpfiff der Partie in der Dreifachhalle ist um 20.30 Uhr.

„Wir wollen natürlich punkten, um nicht ganz unten in den Abstiegs-Schlamassel hineinzurutschen“, sagt Trainer Lars Jogereit. Der Blick auf die Tabelle verrät: Aktuell ist der TV Verl mit 12:16-Punkten auf Rang acht platziert, mit vier Zählern Vorsprung auf die Schlusslichter Möllbergen (Platz zehn) und Sassenberg (Rang elf). Diese beiden wären aktuell sichere Absteiger, doch bei einem Scheitern von Oberligameister Everswinkel in der Aufstiegsrunde zur dritten Liga oder einem zusätzlichen Absteiger aus der Oberliga droht eine Relegation der Drittletzten. Und da ist die Ahlener SG auf Rang neun mit ihrer Bilanz von 12:18 nach Pluspunkten gleichauf mit dem Verler Team. Das tut also gut daran, in den verbleibenden sechs Spielen noch ordentlich Zähler einzufahren.

„Steinhagen hat mehr Erfahrung als wir, ist insgesamt aber auch eine junge, frische Mannschaft. Doch verstecken müssen wir uns nicht“, wägt Jogereit ab. Der hat die jüngsten Trainingseinheiten mit den A-Jugendspielerinnen bestritten, die bald in die Aufstiegsrunden starten.

Handball: Landesliga-Spitzenreiter TV Verl tut sich beim 27:21 gegen Coesfeld schwer, kommt dem Titel bei sechs Punkten Vorsprung auf Herford und nur noch fünf Spielen aber ganz nah.

Von Uwe Kramme
Verl. Die Handballer des TV Verl haben in dieser Landesliga-Saison schon deutlich bessere Spiel abgeliefert als dieses mühsame 27:21 (13:11) gegen die DJK Coesfeld am Samstag. Doch obwohl er den Erfolg gegen den Elften „wirklich nur als Arbeitssieg“ einstufen könne, war Trainer Robert Voßhans mit der Vorstellung des Spitzenreiter nicht wirklich unzufrieden. „Wichtig ist mir, dass wir nie nervös geworden sind, obwohl wir bis in die 2. Halbzeit hinein zurücklagen und dann doch noch die richtigen Mittel gefunden haben, um uns am Ende sogar deutlich durchzusetzen.“

Egal wie mühsam der Start in die letzten sechs Saisonspiele nach der Osterpause auch gewesen war, nach dem vierzehnten Sieg in Serie schauten in der Verler Sporthalle alle nur noch darauf, wie greifbar nah die Meisterschaft und die Rückkehr in die Verbandsliga jetzt sind. Denn bei weiterhin sechs Punkten Vorsprung auf den Zweiten VfL Herford sind es nur noch vier Partien bis zum Saisonabschluss am 11. Mai beim einzigen Verfolger.

„Bis zum nächsten Heimspiel am 8. Mai gegen Altenbeken haben wir beim TuS 97 II, in Loxten und in Detmold allerdings erst einmal drei schwere Auswärtsspiele zu bestehen“, sagte Voßhans und tat das, was er schon vor dem Coesfeld-Spiel getan hatte: Er mahnte, jeden Gegner ernst zu nehmen. „Wir werden nämlich nur erfolgreich sein, wenn wir unsere Leistungsvermögen auch abrufen.“

Von Stefan Herzog

Verl (gl). Der zufällige Tribünennachbar, ehemaliger Handballer und seit Jahrzehnten aufmerksamer Beobachter des Handballgeschehens in der Region (aber länger nicht in Verl zu Gast), war erstaunt, als er den regelmäßigen Beobachter der Verler Heimspiele in der Pause nach dessen Tipp zum Spielausgang fragte – und der einen klaren Heimsieg mit bis zu fünf Toren Differenz für durchaus möglich hielt.

Fünf Minuten vor Abpfiff verabschiedete sich der einst in Ahlen aktive Zuschauer mit den Worten „Hier brennt nichts mehr an.“ Da führten die Verler im Landesligaspiel gegen die DJK Coesfeld mit 25:20 und fuhren beim 27:21 am Ende sogar einen Sieg mit sechs Treffern Unterschied ein. Nach dem es beim 11:13-Rückstand zum Seitenwechsel tatsächlich nicht ausgesehen hatte.

Denn da war der Spitzenreiter immer wieder am starken und sein Tor in kurzer Hose hervorragend ausfüllenden DJK-Keeper Niels Heuermann gescheitert. 15 Fehlwürfe plus fünf technischer Fehler standen beim Seitenwechsel auf dem Statistikzettel von TVV-Trainer Robert Voßhans. Die Gastgeber schafften es zudem in der Abwehr nicht, vor allem den achtmal erfolgreichen Mittelmann Tim Püttmann zu blocken.

Und im TVV-Tor bekamen weder Alex Greitens noch Johnny Dähne viele Bälle zu fassen. Bezeichnend für Durchgang eins waren die letzten Sekunden, in denen die Verler mit dem siebten Feldspieler auf Linksaußen abräumen sollten. Stattdessen scheiterte Mathis Griese sieben Sekunden vor der Sirene auf der Mitte mit einem halbherzigen Versuch, den Torwart Heuermann mit dem Wurf ins leere Tor zum 11:13 bestrafte.

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