Von Stefan Herzog

Verl (gl). Die Breite im Kader war ein wesentlicher Faktor bei der souverän errungenen Meisterschaft in der Landesliga und der Rückkehr in die Verbandsliga, die ab der neuen Saison Oberliga heißt. Doch in der ersten Vorbereitungsphase auf die Handballspielzeit 2024/25 müssen Trainer Robert Voßhans und sein neuer „Co“ Waldemar Kristjan – bedingt vor allem durch verschiedene Infekte – immer wieder auf mehrere Handballer verzichten.

Von den vier Neuzugängen waren beim „Glocke-Trainingsbesuch“ Ende vergangener Woche mit Linksaußen Fynn Schröder und dem aus der zweiten Mannschaft aufgerückten Rückraumspieler Moritz Altenau auch nur zwei dabei. Was der guten Stimmung aber keinen Abbruch tat.

„Alle haben Bock und kommen gerne und mit Spaß in die Halle. Und das ist eine Grundvoraussetzung“, ist der Trainer dennoch zufrieden mit den ersten Einheiten. „Es geht ums Kennenlernen, und das soll alles auch Spaß machen“, wird es bei Voßhans – obwohl im zweiten Sportlerleben begeisterter Triathlet – keine Anhäufung von Zehnkilometer-Laufeinheiten oder Intervallen auf der Tartanbahn geben.

Stattdessen war das Team zum Beispiel beim Staffelmarathon im Wiedenbrück am vergangenen Sonntag am Start. Beim Verler Triathlon (14. Juli) wird die Hälfte des Kaders helfen, die anderen starten in Staffeln. Und danach wird nochmal zwei Wochen pausiert.

Verl (zog). Handball-Oberliga-Aufsteiger TV Verl hat den Kader für die kommende Saison komplettiert. Mit dem Wechsel von Tim Schrader (Jahrgang 2002) vom bisherigen Ligakonkurrenten TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck II hat der Landesligameister die Lücke geschlossen, die durch den Abgang von Bastian Fischedick (ab August Studium in München) entstanden ist.

„Tim passt altersmäßig und handballerisch mit Spielintelligenz und gutem Wurf genau in unsere Kaderstruktur“, freut sich Verls Trainer Robert Voßhans, der nach Saisonschluss nochmal ein Probetraining organisiert hatte. Dort überzeugte der in der Mitte und im linken Rückraum einsetzbare Schrader. „Die Jöllenbecker hatten ihn nicht für die erste Mannschaft vorgesehen, was ich nicht verstehe. Bei uns passt er auch menschlich rein. Die Jungs kennen sich von verschiedenen Feierlichkeiten in Bielefeld“, sagt Voßhans, der am 15. Juni in die Vorbereitung startet. Bastian Fischedick kann mit Doppelspielrecht weiter für den TVV auflaufen, wenn er auf Heimatbesuch ist.

Handball: Die C-Jungen des TV Verl sind in die Regionalliga aufstiegen, weil Karina und Niko Wimmelbücker um ihren Sohn Yannick eine starke Mannschaft aufgebaut haben. Die C-Mächen aus Verl haben ebenfalls den Sprung in die Regionalliga geschafft – auch mit Unterstützung der Wimmelbückers.

Verl (kra). Die C-Jungen des TV Verl haben den Aufstieg in die Handball-Regionalliga geschafft. „Mehr geht nicht in der Altersklasse der 13- und 14-Jährigen“, sagt Karina Wimmelbücker, die dieses Team zusammen mit ihrem Mann Niko über sechs Jahre aufgebaut hat und betreut. Ausschlaggebend für diesen Erfolg war der Sieg beim Qualifikationsturnier in Dortmund-Witten.

„Unsere Jungs haben da alle vier Spiele klar gewonnen und sich so für die vielen intensiven Übungsstunden, die hinter diesem Aufstieg stecken, belohnt“, freut sich Karina Wimmelbücker nicht nur als zufriedene Trainerin, sondern auch als stolze Mutter, denn ihr Sohn Yannik zählt zum Stamm des Teams.

In der Saison 2023/24 belegte die C-Jugend des TV Verl in der Verbandsliga den zweiten Tabellenplatz hinter dem TuS 97 aus Bielefeld. „Vier Spieler des Jahrgangs 2009 sind danach ausgeschieden und in die B-Jugend gewechselt. Mit den Spielern des Jahrgangs 2010 und den Neuzugängen Bosse Strothmann aus Isselhorst, Titus Grafe aus Neuenkirchen und Elias Schneider aus Augustdorf haben wir dann diese Truppe gebildet, die sich auf Kreisebene für die westfälische Aufstiegsrunde qualifiziert hat“, berichtet Karina Wimmelbücker.

Verl (zog). Der TV Verl startet in der Handballsaison 2024/25 mit zwei Jugendmannschaften in der Regionalliga, der für diesen Bereich höchsten Spielklasse.

Während die männliche C-Jugend nach drei Qualirunden bereits vor zwei Wochen feiern durfte, zog überraschend nun die weibliche C mit Platz zwei im Vierer-Turnier in Dortmund nach. Dort hatte Trainerin Karina Wimmelbücker, die den erkrankten Kim Sörensen vertrat, getrickst: Zur ersten Begegnung gegen Favorit LIT trat der TVV mit den talentierten jungen, noch für die D-Jugend spielberechtigten Akteurinnen, an und verlor hoch. Zur entscheidenden Partie gegen TuRa Halden-Herbeck stand dann eine völlig andere Startsechs auf dem Parkett und sicherte mit dem 29.21-Erfolg den benötigten Platz zwei. In der Regionalliga spielt Verl nun mit Blomberg-Lippe, Borussia Dortmund, Sauerland Wölfe, VfL Herford (Sieger der zweiten Qualirunde), Hesselteich/Loxten, Vorwärts Wettringen und der JSG LIT.

„Wir werden dort vermutlich nicht viele Spiele gewinnen, aber sich mit den besten der Besten zu messen, wird alle weiterbringen“, sagt Kim Sörensen, der das Team trainieren wird und hofft, dass ihm dabei Mira Dargel und Charlotte Werneke zur Seite stehen und noch auswärtige Spielerinnen den Kader verstärken wollen.

Verl (zog). Im letzten Saisonspiel ist die Serie von 18 Siegen noch gerissen. Mehr als sechs Monate nach der 20:25-Niederlage in Münster verloren die bereits als Landesligameister und Oberligaaufsteiger feststehenden Handballer des TV Verl am Samstag mit 17:22 (10:12) beim Tabellenzweiten VfL Herford.

Der revanchierte sich in der eigenen harzfreien Halle damit etwas für die im Titelkampf vorentscheidende Niederlage Ende Februar in Verl.

„So viele technische Fehler und Fehlwürfe haben wir uns in der ganzen Saison nicht geleistet“, nannte TVV-Trainer Robert Voßhans das fehlende Haftmittel am Ball als einen der Gründe. Doch entscheidender war laut Voßhans, dass nach dem souveränen Durchmarsch und der Meisterehrung am vergangenen Wochenende doch „ein bisschen die Luft raus“ gewesen sei und die „letzte Konsequenz in jeder Aktion“ gefehlt habe. Mit zwei Treffern von Thilo Vogler in den letzten 13 Sekunden vor dem Pausenpfiff kämpften sich die Verler noch einmal auf 11:12 heran.

Handball-Landesliga

Verl (kra). Am letzten Spieltag hat es den Meister doch noch einmal erwischt. Nach der 20:25-Niederlage beim SC Münster in der Hinrunde verloren die Landesliga-Handballer des TV Verl am Samstag auch noch den Saisonabschluss beim VfL Herford mit 17:22. „Aber die Enttäuschung ist gleich null“, berichtete Robert Voßhans von einer fröhlichen Rückfahrt zur lange geplanten Meisterfeier in Verl. „Denn wir sind stolz auf eine außergewöhnlich gute Saison, die wir mit der guten Bilanz von 48:4 Punkten und 794:604 Toren mit sechs Zählern Vorsprung auf Herford beendet haben.“

Die Niederlage beim Vizemeister führte der Coach auf die „fehlende Anspannung und die vielen technischen Fehler wegen des Harzverbotes in Herford“ zurück.“ Beides zusammen hätte eine schwache Chancenverwertung zur Folge gehabt.

TV Verl: Tigges/Dähne -Griese (3), Vogt (1), Fischedick, Trapphoff (1), Dorow (2), Voss (2), Wittenstein (2), Schidetzky (1), Erichlandwehr (3), Jogereit, Vogler (2).

Handball: Landesligist TV Verl gewinnt gegen Altenbeken/Buke 32:27. Nach dem Saisonabschluss Samstag in Herford wird gefeiert.


Verl (kra). Die Landesliga-Handballer des TV Verl haben sich am Mittwoch beim 32:27-Sieg gegen den längst als Absteiger feststehenden Tabellenzwölften HSG Altenbeken/Buke nicht mit Ruhm bekleckert. Die mäßige Vorstellung gehört als „Arbeitssieg“ eingeordnet. Weil sie das in der Saison 2023/24 aber so oft getan haben – die Spitzenreiter leisteten sich in 25 Spielen nur eine Niederlage (beim SC Münster) und stehen bereits seit drei Wochen als Meister der Staffel 2 und Aufsteiger fest – wurden sie vor dem Anpfiff des letzten Heimspiels gleich zweimal geehrt.

„Ich komme aus dem Kreis Gütersloh und es ist mir eine besondere Ehre, eine Mannschaft aus diesem Kreis für den Staffelsieg in der Landesliga auszuzeichnen“, erklärte Heinz-Hermann Jerrentrup, als er dem Verler Kapitän Thilo Vogler die Meisterurkunde und einen Spielball überreichte. „Ich wünsche euch viel Glück in der neuen Oberliga“, so der Spielwart des Kreisverbandes Gütersloh weiter.

Während Jerrentrup leise hinzufügte, „ich hoffe, dass ihr euch da behauptet“, schlug Robin Rieksneuwöhner forsche Töne an. „Über 700 Tore geworfen, was für eine starke Saison“, fand der Bürgermeister, als er die Glückwünsche der Stadt Verl überbrachte und ankündigte: „Gerne würde ich nächstes Jahr zur nächsten Ehrung wiederkommen.“

Verl (zog). Mit einem 28:26 (11:11)-Sieg verabschiedete sich das Frauenhandball-Verbandsligateam des TV Verl am Donnerstag vom Heimpublikum. „Die Leistung war sogar gefühlt schlechter als bei unseren beiden vorherigen Niederlagen gegen die Topteams Wettringen und Petershagen“, sagte Trainer Lars Jogereit.

Beim 13:18 lagen die Verlerinnen in der 39. Minute deutlich in Rückstand. Am Ende war es die mit Wiederanpfiff konsequent angewendete Taktik mit siebter Feldspielerin, die die Partie gegen den Tabellennachbarn noch kippte. Danach gab es ein Buffet für alle im Saisonverlauf eingesetzten Spielerinnen, dazu gesellten sich auch Simon Dreier, der die Mannschaft bis Januar trainiert hatte, und seine bis dahin auch für den TVV (und jetzt in Brockhagen) spielende Frau Pia. „Die jungen Spielerinnen haben viele Einsatzzeiten bekommen, das wird sich auf Dauer auszahlen“, übergibt Jogereit dem künftigen Trainer Matthias Foede ein Team mit Perspektive. Abgänge hat der regelmäßig mit A-Jugendlichen ergänzte Kader nicht zu verzeichnen.

Am heutigen Samstag endet die Saison für den TV Verl mit dem Auswärtsspiel bei Union Halle.
TV Verl: Gencer/Springer – Hermann (2), Mersch (2), Hölz (3), Korek (2), Hollmann, Poon (5), Pepping (6), Meierfrankenfeld, Scheck (6/3), Görlich, Bergmann (2)

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Informationen zum umfangreichen Angebot des Gesamtvereines findet ihr auf der Vereinshomepage www.tv-verl.de

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