Handball: Frauen-Oberligist bereitet sich trotz aller Einschränkungen intensiv vor. Abstiegsrunde ist tabu

Verl (kra). Nur ein Testspiel statt eines ganzen Turniers – die Corona-Beschränkungen haben die Planungen von Hendryk Jänicke, der an diesem Sonntag mit den Handballerinnen des TV Verl nach Ahlen fährt, zwar mal wieder durcheinander, den Trainer des Oberligisten aber nicht aus der Ruhe gebracht. „Unsere Saison beginnt ja erst in ein paar Wochen.“ Ausgerichtet sind Jänickes Planungen auf den 2. Oktober. Dann wird das Derby gegen den TuS Brockhagen in eigener Halle angepfiffen, wenn Corona nicht wieder alle Planungen über den Haufen wirft.

Saisonabbruch nach dem zweiten März-Wochenende, sechs Wochen Zwangspause, Warmlaufen nach individuellen Trainingsplänen, die ersten gemeinsamen Übungseinheiten ohne Körperkontakt, Einstieg in das normale Training und noch eine Zwangspause wegen des Tönnies-Lockdown: Für den Verler Coach ist es „gar nicht mehr so schlimm, dass wir zuletzt nur die üblichen Einschränkungen bei der Trainingsbeteiligung wegen der fälligen Urlaube hatten“.

Von Stefan Herzog

Verl (gl). „Bis vor die Tore der Bundesliga“. Nie war die Handballabteilung des TV Verl so nah dran, diese vor bald 15 Jahren mal als Saisonziel ausgegebene Vorgabe in die Tat umzusetzen, wie jetzt in der Qualifikation der weiblichen A-Jugendmannschaft.

Denn zu der Spielzeit 2020/21 wurde der Qualimodus geändert. Neben den gesetzten Vertretungen des Bundesliga-Nachwuchses der HSG Blomberg Lippe und BVB Dortmund stehen für Westfalen drei Bundesligaplätze bereit. Darum streiten vier Mannschaften. Wenn das von Hendryk Jänicke und Ruben Voßhans trainierte A-Jugendteam im Qualiturnier am 12./13. September also entweder den HSV Minden-Nord, HTV Hemer oder TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck hinter sich lässt, wären die Verlerinnen in einer der acht Fünfergruppen der A-Jugend-Bundesliga dabei.

Von Stefan Herzog

Verl (gl). Die Jugendmannschaften in den Aufstiegsrunden sind die ersten, die im Handball wieder Pflichtspiele bestreiten werden. So steht für die A-Jugend des TV Verl bereits am Samstag, 22. August, (in einer vorgezogenen Partie auf Kreisebene) das erste offizielle Spiel an. Eine Woche später nimmt die von Timon Kreft trainierte Mannschaft am Sechserturnier um den Aufstieg in die Jugend-Bundesliga teil.
Gegner dort sind die TSG Altenhagen-Heepen, ASV Hamm, Letmather TV, SG Menden-Sauerland-Wölfe, SGHS Dragons (Schalksmühle). Der Spielort steht noch nicht fest. Die drei Erstplatzierten nehmen die Punkte aus den gegenseitigen Duellen mit und spielen kurz darauf eine zweite Runde gegen die drei besten einer zweiten Gruppe (dort auch gegen die JSG Hesselteich-Loxten). Die Plätze vier bis sechs fallen auf Kreisebene zurück. Wer das zweite Turnier gewinnt, ist Bundesligist, der zweite spielt weitere Qualifikationen, der dritte hat die Oberliga sicher. Und das ist das Ziel der Verler.

In der vorigen Oberligasaison hatte die da von Robert Voßhans trainierte Mannschaft bis zum Abbruch durch Corona Rang sieben belegt. Für Voßhans, der studienbedingt kürzer treten wollte, dafür weiter Co-Trainer der ersten Seniorenmannschaft ist und die C-Jugend übernommen hat, trägt nun C-Schein-Inhaber und B-Lizenzanwärter Timon Kreft, der zuletzt die A2-Jugend zur Kreismeisterschaft geführt hatte, die Verantwortung.

Gütersloh (gl). Bei einer Umfrage des Handballkreises Gütersloh unter den Kreisliga-Clubs sind nun die Regularien für die kommende Saison nach dem Prinzip des Mehrheitsbeschlusses festgelegt worden.

Es wurden 16 Stimmen abgegeben, eine Doppelmeldung wurde gestrichen.

Drei Vereine haben für eine Staffel mit 15 Mannschaften gestimmt, ein Dutzend Vereine für zwei Staffeln, die nach einen 8er-Schlüssel spielen.

Von diesen zwölf Vereinen haben sechs für die Auslosung der beiden Gruppen gestimmt, fünf für eine regionale Einteilung nach Karte und einer für die Zuordnung nach der Platzierung der abgelaufenen Punktspiel-Serie. Die Entscheidung war also äußert knapp.

Verl (de/zog). Mit verändertem Spielsystem gehen die Handballer in die neue Saison. Das hat jetzt die Einteilung der überkreislichen Staffeln durch das Erweiterte Präsidium des Handballverbands Westfalen (HVW) ergeben. So wird es in der am Wochenende 3./4. Oktober beginnenden neuen Saison neben „normalen“ Meisterschaftsrunden auch Ligen mit Auf- und Abstiegsrunde geben.

Hendryk Jänicke, Trainer des Frauenhandball-Oberligisten TV Verl, hatte sich bei den im Vorfeld diskutierten Modellen für eine Variante mit zwei Neuner-Staffeln ausgesprochen. So ist es nun auch vom HVW vorgesehen. Je neun Teams spielen in zwei Oberliga-Staffeln, deren drei bestplatzierte Mannschaften in die Meisterrunde einziehen. Die Ergebnisse gegeneinander werden dabei mitgenommen. Die Plätze vier und fünf spielen um die Platzierung, die Teams auf den Rängen sechs bis neun jeder Gruppe spielen die vier Absteiger aus.

Die Verlerinnen sind der Vorrundengruppe A zugelost worden und treffen auf Handball Bad Salzuflen, TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck, TuS Brockhagen, Ibbenbürener SpVg, HSV Minden-Nord, TSV Hahlen, LIT Tribe Germania und HSG Petershagen/Lahde. Die zweite Vorrundengruppe bilden HC TuRa Bergkamen, SC DJK Everswinkel, SG TuRa Halden-Herbeck, SC Westfalia Kinderhaus, Lüner SV, TV Einigkeit Netphen, SV Teutonia Riemke, SG ETSV Ruhrtal Witten und HSG Schwerte-Westhofen. Es stehen 22 Spieltage auf dem Plan.

Hier auszugsweise einige Informationen zum (voraussichtlichen) Saisonstart 2020/2021.

Ausführliche und ständig aktuallisierte News unter:
https://www.handballwestfalen.de/aktuelles/news-detail/news/die-handballsaison-2020-2021-startet-im-oktober/

 

Als erster Landesverband bundesweit gibt der HV Westfalen den Rahmenterminplan sowie Spielmodus und Staffeleinteilungen für den Erwachsenenbereich auf Landesebene bekannt.

Das Erweiterte Präsidium hat die nachfolgenden Regelungen für die Saison 2020 / 2021 beschlossen:

Verl (zog). Die Ausfälle von Niklas Ottofrickenstein und Andre Westernstroer (chronische Schulterprobleme) und Frederic Trapphoff (Knorpelschaden im Knie) sowie die Abgänge von Alexander Busche und Marc Bode (beide zweite Mannschaft), Philipp Birkholz (Laufbahnende) und Torwart Patrick Schmidt zum Ligakonkurrenten TuS Brockhagen) sollen durch sechs Neue kompensiert werden. Da ist das aus der A-Jugend hochrückende Quartett mit Keeper Fabian Stroth und den Feldspielern Vincent Hofmann, Mathis Griese und Daniel Schidetzky sowie Linkshänder Joshua Lücking vom Bezirksligisten HT SF Senne und den nach zwei Jahren beim Oberligisten TuS Möllbergen zurückkehrenden Bastian Fischedick.

Am Wochenende will der HV Westfalen den Verbandsligisten mitteilen, nach welcher Variante in der aufgrund der vielen Wildcard-Aufsteiger aus 34 Teams bestehenden Liga gespielt wird. Die Verler haben für die Variante mit drei Staffeln (11/11/12) gestimmt. Dann wäre der Saisonstart am 25. Oktober. Die Elfer-Staffeln hätten beide vier, die Zwölfer Staffel fünf Absteiger und je einen Aufsteiger.

Von Stefan Herzog

Verl (gl). Ein denkwürdiges Training absolvierten die Handballer des Verbandsligaaufsteigers TV Verl am Montag. Denn der erste Aufgalopp im Zuge der Vorbereitung auf die Spielzeit 20/21 war nach dem gestern Morgen verkündeten Lockdown für den Kreis Gütersloh zugleich für mindestens eine Woche auch wieder der letzte.

„Wir müssen es akzeptieren, wenn es kommt“, hatte Trainer Thomas Fröbel am Montag auf dem Sportplatz neben der Dreifachhalle bereits geahnt, was passieren könnte. Und tatsächlich hat der Verein den Sportbetrieb bis zum 30. Juni ausgesetzt.

„Die Jungs haben natürlich Bock, die wollen was machen und hatten sich vor allem darauf gefreut, wieder den Ball in die Hand zu nehmen“, berichtet Fröbel gestern von gedrückter Stimmung seiner noch am Montag bestens gelaunten Jungs.

Doch auch, wenn jetzt erneut Zeit verlorengeht, bleiben bis zum voraussichtlichen Saisonbeginn am 25. Oktober noch fast 18 Wochen, um den jungen Kader fit zu machen für die Rückkehr in die fünfthöchste Liga, die für den TV Verl kein einmaliges Zwischenspiel bleiben soll.

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Mit über 3.000 Mitgliedern und etwa 30 verschiedenen Sportarten ist der TV Verl der größte Sportanbieter in Gütersloh.

Informationen zum umfangreichen Angebot des Gesamtvereines findet ihr auf der Vereinshomepage www.tv-verl.de

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