Verl (zog). Die Englische Woche mit 6:0-Punkten beendet und insgesamt fünfter Sieg in Serie – der auf Platz drei gekletterte Handball-Verbandsligist TV Verl hat einen Lauf. „Mit einem Unentschieden hätten beide Teams auch leben können. Wir hatten diesmal mehr Spielglück und den eventuell entscheidenden Vorteil bei der Torwartleistung“, kommentierte TVV-Trainer Robert Voßhans dem 25:24 (12:14)-Auswärtssieg bei der Ahlener SG II.

Genau wie beim ebenfalls mit einem Tor gewonnenen Spiel in Verl lieferten sich die „Glockenland-Konkurrenten“ eine umkämpfte Partie auf gehobenem Verbandsligalevel, geprägt von zwei starken Abwehrreihen.

„Bei uns war es wieder eine brutal starke 6:0-Abwehr, wo wir mit Thilo Vogler, Johannes Dorow, Lars Jogereit und Johannes Wittenstein gut rotiert haben“, lobte Voßhans.

Handball: Verbandsligist TV Verl besiegt die Ahlener SG II erneut mit einem Tor.


Verl (gwi). Platz zwei. Fans des Handball-Verbandsligisten TV Verl werden sich erfreut die Augen reiben, denn ihr Team thront nach dem 25:24 (12:14)-Erfolg gegen die Ahlener SG II auf der Vizemeister-Position.

Nun können Spaßverderber den Glücksmoment relativieren, indem sie darauf hinweisen, dass die Rangliste auf Grund der unterschiedlichen Zahl an Spielen kaum Aussagekraft besitzt. Das ist nicht falsch. Verl hat 18 Partien absolviert, der Tabellenführer Westfalia Herne kommt auf 16 Spiele, und der Vorletzte Emsdetten lief erst 12 Mal auf. Nach den deutlich vergleichbareren Minuspunkten wäre der TVV Fünfter.

Trotzdem dürfen sich die Verler zurecht auf die Schulter klopfen, weil sie seit fünf Spielen ungeschlagen sind, in sieben Tagen drei Siege holten und mit Ahlen einen als Top-Team geltenden Kontrahenten zweimal mit einem Tor in Schach hielten.

Handball: Frauen-Oberligist TV Verl wird für die Aufholjagd gegen Netphen nicht belohnt.


Verl (gwi). In einem Spiel, in dem Frauenhandball-Oberligist TV Verl chancenlos wirkte, entwickelte sich eine beeindruckende Schlussphase. Am Ende unterlag das Schlusslicht von Coach Ruben Voßhans dem Spitzenreiter TV Netphen mit 27:30 (10:15).

Als Netphen eine Viertelstunde vor Schluss mit 26:16 führte, hätte wohl niemand mehr einen Pfifferling auf die nur mit acht Feldspielerinnen angereisten Verlerinnen gesetzt. 13 Minuten später hatten die dezimierten Ostwestfalen den Aufstiegsaspiranten aus dem Siegerland beim 29:27 am Rand eines Punktverlustes. „Wir haben Harakiri gespielt, aber das mit einem Plan und der hat am Ende funktioniert“, erklärte Voßhans eine über 50 Minuten extrem offensiv, bis hin zur Manndeckung ausgerichtete Abwehr. Problem war allerdings das Harzverbot in der Halle. Voßhans: „Unsere Würfe gingen reihenweise einen halben Meter über das Tor.“ In der spannenden Schlussphase fielen die Verler Treffer dann aus Eins-gegen-eins Situationen.

TVV: Hillebrandova, Tölke – Werner (2), Zanghi (5/2), Strohmeier (2), Hölz (3), Blumenfeld (2/1), Thiele (3), Weitzel (3), Osmers (7/2).

Von Stefan Herzog

Verl (gl). Mit dem dritten Sieg in Folge wappnete sich Handball-Verbandsligist TV Verl gestern Abend im mit 28:24 (13:13)-Toren gewonnenen Nachholspiel gegen den TV Emsdetten II für die kommenden vier Auswärtsspiele. Die Verler legten vor gut 80 Zuschauern einen Start nach Maß aufs Parkett.

Mit viel Tempo setzten sich die Angreifer, angeführt von Thomas Fröbel sowie dank der Sperren von Kreisläufer Albert Kreismann immer wieder im Eins-gegen-Eins durch und führten hochverdient mit 5:1 und 9:3 (11. Minute). Die Leichtigkeit bekam einen ersten Dämpfer, als sich in der 12. Minute der bis dato starke Linksaußen Daniel Schidetzky bei einer Abwehraktion am Knie verletzte. Diesmal gingen auch die vielen dem Fitnesszustand geschuldeten Wechsel nicht ohne Qualitätsverlust ab. Die Gäste dagegen wechselten nach ihrer frühen Auszeit mit Leon Goldbeck einen wurfgewaltigen Mittelmann ein, der die Verler Abwehr fortan gemeinsam mit dem „Halblinken“ Lukas Tamms vor echte Probleme stellte.

Verl (zog). „Wenn wir jetzt auch das Nachholspiel am Mittwoch gewinnen, schlafe ich beruhigter“, wollte sich Robert Voßhans am Samstag noch nicht zum Klassenerhalt in der Handball-Verbandsliga gratulieren lassen. Dass der TV Verl aber mit dem 32:25 (15:10)-Heimsieg über SuS Oberaden einen großen Schritt dahin gemacht hat, ist unbestritten. Mit 19:13-Zählern nun Tabellenvierter, gehört das Team mit Senden und Ahlens Dritlligareserve (beide 19:11) zu den derzeit engsten Verfolgern den unangefochtenen Spitzenreiters Westfalia Herne (20:2-Punkte).

Dass die Verler aktuell gehobenes Verbandsliganiveau verkörpern, unterstrichen sie mit dem souverän herausgespielten Erfolg im Duell der „Wundertüten.“ Denn genau wie die Gastgeber, die auf Lennart Voss (Kniegelenk gestaucht) verzichten mussten und viele Spieler nach überstandener Corona-Infektion nur kurzzeitig einsetzen konnten, waren auch die Gäste nicht komplett. So fehlte der routinierte Zweimeter-Mann Thomas Brannekämper, musste sich Spielertrainer Mats-Yannick Roth einwechseln.

Weil sich die Verler zu Spielbeginn fehlerhafte Abschlüsse erlaubten und Kontertore kassierten, war die Partie bis zum 4:4 ausgeglichen.

Handball: Verbandsligist TV Verl gewinnt mit 32:25 gegen SuS Oberaden.

Verl (gwi). Der SuS Oberaden hatte dem TV Verl im Hinspiel eine bittere 29:24-Niederlage zugefügt und war vor dem Duell – bei zwei Spielen weniger auf dem Konto – nach Minuspunkten (16:10) besser als der TVV (17:13). Mit einem 32:25 (15:10)-Erfolg im Rückspiel am Samstag gelang den Schützlingen von Robert Voßhans eine Revanche. Und sie verkürzten den Abstand.

Das Eindrucksvolle an diesem Sieg war einmal mehr die sogenannte „Tiefe“ im Kader der Verler. Voßhans hatte nämlich eine erste Sechs zur Verfügung, die nicht von Corona heimgesucht worden war. Alle andere Spieler saßen, weil frisch genesen, nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte auf der Bank. Entsprechend entschied sich der Trainer, den rekonvaleszenten Akteuren nur jeweils kurze Einsatzzeiten zu geben. Für den Spielfluss sind solche Wechselspielchen normalerweise hoch riskant – nicht so beim TV Verl. „Die Spieler, die immer für drei, vier Minuten rein kamen, waren frisch und konnten sofort Akzente setzen“, lobte Voßhans.

Handball: Im Spiel des Frauen-Oberligisten TV Verl gegen Bergkamen geht es rasant zu – mit schlechtem Ende für die Verlerinnen.

Verl (gwi). Ruben Voßhans ist 30 Jahre alt, hat viel Erfahrung als Handballtrainer und steht auf eigenen Füßen. Manchmal, wie nach dem 30:33 des Frauen-Oberligisten TV Verl gegen TuRa Bergkamen, holt der Coach aber ausdrücklich die Meinung von Mama Reinhild ein. Die war einst selbst Profi-Handballerin. Wenn sie sagt, dass es ein gutes Spiel gewesen ist, dann kann der Filius auch mit der Niederlage leben.

Es ging temporeich zu in den 60 Minuten. „Ich schätze, dass jedes Team um die 55 Angriffe gelaufen ist“, rechnete Ruben Voßhans vor und ergänzte: „Für die Zuschauer war es wohl eher wie beim Tennis.“ Der Coach hatte wie angekündigt nur wenige A-Jugendliche mit im Kader. Zwei davon, Fabienne Thiele und Nele Fortmeier, mussten aber ran, weil bei Kreisläuferin Kristin Niklaus in der ersten Halbzeit die alte Muskelverletzung in der Wade wieder aufgebrochen war. Bis zum 7:6 (15.) hatte der in einer guten 6:0-Formation deckende TVV Oberwasser. Dann drehte Bergkamen über 7:7 und 11:9 (21.) die Partie. „Leider gab es eine Vielzahl technischer Fehler und Ballverluste“, bemängelte Voßhans.

Verl (gwi). Coronamäßig kreiste vor zwei Wochen der Hammer beim Handball-Verbandsligisten TV Verl. Neun Spieler und Trainer Robert Voßhans – alle geboostert – lagen teilweise einige Tage lang flach. Und jetzt steht mit Spielen am Samstag, Mittwoch und dem darauffolgenden Samstag eine englische Woche an. Zunächst kommt der SuS Oberaden, mit 16:10 Punkten und zwei Spielen weniger derzeit (noch) ein Verfolger des TVV (Platz fünf, 17:13).

Es droht Kurzatmigkeit. „Wir haben eine erste Sechs, die nicht betroffen war und weiter mit Matthias Foede trainieren konnte“, erklärt der Coach. Die wird den Kern der Verler bilden. Allerdings fehlen dem TVV mit Wittenstein, Vogler, Jogereit und Janzen alle vier Innenblocker. „Da müssen wir uns etwas einfallen lassen“, sagt Voßhans und weist im selben Atemzug darauf hin, dass eine 6:0-Deckung dem SuS mit seinen wurfgewaltigen Rückraumschützen sowieso liegen könnte. Voßhans wird womöglich mit offensiveren Deckungsvarianten planen. „Die Punkte können wir gut gebrauchen, aber die Spiele nach der Osterpause sind noch wichtiger“, erklärt der Trainer. Er wird seine Schützlinge also keiner übergroßen Belastung aussetzen.

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