Verl (gwi). Seit dem 19. Dezember haben die Oberligahandballerinnen des TV Verl kein Spiel mehr absolviert. Wettkampfrhythmus geht anders. Da kommt der mächtige Tabellenzweite Handball Bad Salzuflen zum Auftakt ins Jahr 2022 aber gerade recht. „Wir haben gut trainiert, viel gegen unsere zweite Mannschaft gespielt, können uns gegen solch einen Gegner teuer verkaufen und uns reichlich Selbstvertrauen holen“, sagt Robert Voßhans, der seinen Bruder Ruben beim Training vertrat.

Was nach (zu) geringer Erwartungshaltung klingt, ist Kalkül, denn mit den nächsten zwei Gegnern, Brockhagen und TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck, liegt der TVV im direkten Clinch um Platz vier. Trotzdem: Auch gegen Bad Salzuflen hat das Team eine Chance, denn die Badstädter kamen schlecht ins Jahr und büßten nach einer Niederlage und einem Remis die Tabellenführung ein. „Der Druck liegt bei denen“, so Voßhans.

Handball: Frauen-Oberligist TV Verl verliert gegen Petershagen/Lahde mit 23:28.

Verl (kra). Mit der 23:28-Niederlage bei der HSG Petershagen/Lahde haben die Oberliga-Handballerinnen des TV Verl am Sonntagabend einen herben Rückschlag im Kampf um den Einzug in die Aufstiegsrunde erlitten. Zwar belegt das Team von Ruben Voßhans mit 8:12 Zählern immer noch den dazu berechtigenden 4. Tabellenplatz, doch die Petershagenerinnen haben nach Punkten gleichgezogen und der Vorsprung auf den Sechsten TuS Brockhagen (7:11) ist knapp geblieben.

„Hat im dritten Spiel innerhalb von sieben Tagen die Frische gefehlt? Wurde der Gegner nach der Klasseleistung beim 27:27 gegen Spitzenreiter Everswinkel am Donnerstag insgeheim unterschätzt? Kommt das junge Team noch nicht ohne seine älteste und erfahrenste Spielerin, Kristin Niklaus aus?“ Ruben Voßhans suchte nach der enttäuschenden Vorstellung Gründe für diese vermeidbare Niederlage. „Fakt ist, wir haben nicht verloren, weil Petershagen so stark war, sondern weil wir so schlecht gespielt haben.“

Ohne Niklaus, die sich beim Warmmachen an der Wade verletzt hatte, fehlten den Verlerinnen auf jeden Fall die notwendige Konzentration und Disziplin, um Gegner und Spiel nach passablem Start und einer 7:4-Führung (13.) im Griff zu behalten.

Miserable Quote bringt Verl zu Fall

Verl (rol). Trainer Ruben Voßhans war nach der 23:28 (15:15)-Niederlage seiner Verler Oberligahandballerinnen bei der HSG Petershagen/Lahde genervt. Als „völlig unnötig und vermeidbar“ beschrieb er die Schlappe beim Tabellenfünften, der nun ebenso wie der Vierte aus dem Kreis Gütersloh 8:12 Punkte vorzuweisen hat.

„Wir haben 23 Bälle nicht aufs Tor gebracht“, ärgerte sich der Verantwortliche. Nicht nur deswegen stand das Duell aus Sicht der Gäste-Sieben unter einem schlechten Stern. Bereits beim Aufwärmen zog sich Kapitänin Kristin Niklaus eine Verletzung an der Wade zu. Daraus resultierte eine Umstellung in der Deckung.

Bis zur achten Minute behauptete Verl eine knappe Führung (5:4). Sechs Minuten darauf lag die Auswärtsmannschaft erst- und letztmals mit drei Toren (8:5) vorne. Im Anschluss wendete sich das Blatt. Verl brachte mehr als fünf Zeigerumdrehungen nichts Zählbares zustande. Auf der anderen Seite blieb aber auch Petershagen/Lahde harmlos, sodass die Begegnung bis zum Tor von Verls Lara Blumenfeld zum 18:18 (40.) völlig offen blieb.

Von Stefan Herzog

Verl (gl). Trainerdebüt gelungen: in der ersten Partie nach dem Abschied von Hendryk Jänicke allein für das Frauenhandball-Oberligateam des TV Verl verantwortlich, gelang Ruben Voßhans ein 27:22 (13:12)-Heimsieg über den nun auf den siebten Platz zurückgefallenen TSV Hahlen.

„Aber während ich jetzt mit euch rede, wird Hendryk schon dreimal versucht haben, mich anzurufen“, stellte Voßhans klar, dass er nach wie vor engen und guten Kontakt zu seinem Vorgänger hält. Während des Spiels benötigte der älteste der vier Voßhans-Brüder keine Hilfe von außen. „Natürlich war ich etwas nervös. Aber die Situation war auch nicht komplett neu für mich. Und ich weiß ja, dass wir in der Tiefe des Kaders eine besondere Qualität haben.“ Und die wusste Voßhans zu nutzen, als das Pendel bei 1:4- und 5:8-Rückständen sowie der bereits zweiten Zeitstrafe für Kim Wienböker erstmals zu seiten der Gäste ausschlug.

Handball: Frauen-Oberligist TV Verl besiegt Abstiegskandidat TSV Hahlen klar mit 27:22.

Verl (kra). Mit dem 27:22-Sieg gegen den Tabellenvorletzten TSV Hahlen (6:14 Punkte) haben die Oberliga-Handballerinnen des TV Verl (7:9) am Samstag einen großen Schritt zum Klassenerhalt geschafft. „Die beiden Zähler sind für uns extrem wichtig. Entweder nehmen wir sie mit in die Abstiegsrunde oder sie helfen uns, doch noch die Aufstiegsrunde und damit den direkten Verbleib in der Liga zu schaffen“, stellte Ruben Voßhans zufrieden fest.

Ob es noch für einen Platz unter den ersten vier reicht, entscheidet sich für den neuen Trainer des Verler Frauenteams in dieser Woche. „Denn wenn wir so konzentriert weitermachen sind wir auch am Donnerstag gegen den Rangzweiten DJK Everswinkel (Anwurf: 20.15 Uhr) und am Sonntag beim Sechsten Petershagen nicht chancenlos.“

Handball: Frauen-Oberligist TV Verl trifft auf den Tabellennachbarn TSV Hahlen.

Verl (kra). Beim Heimspiel gegen den Tabellensechsten TSV Hahlen (6:12 Punkte) führt Ruben Voßhans am heutigen Samstag erstmals Regie bei den Oberliga-Handballerinnen des TV Verl (5:9 Punkte). Die Verbindung zu Hendryk Jänicke, der den Rangssiebten Ende November verlassen und beim Handballverband Schleswig-Holstein als Trainer angeheuert hat, ist indes nicht abgerissen „Natürlich hängt Hendryk noch an seiner alten Truppe und wir tauschen uns regelmäßig aus“, berichtet der Nachfolger.

Auch wenn er jetzt natürlich allein entscheiden müsse, grundsätzlich etwas ändern brauche er ja nicht, betont Voßhans vor seiner Premiere. „Spielkonzept und Trainingsplanung hatten wir ja eh schon gemeinsam erarbeitet.“

Gegen den TSV Hahlen wünscht sich Voßhans nicht nur einen Sieg, sondern auch den Gewinn des direkten Vergleiches, falls es im Kampf um die Plätze für den Einzug in die Aufstiegsrunde (1 bis 4) oder in die Abstiegsrunde (5 bis 8) eng werden sollte. Das Hinspiel hätten seine Damen, mit denen er zum Einstand „ein sehr gutes Gespräch über die neue Situation geführt“ habe, mit zwei Toren verloren, weil sie die gegnerische Torfrau warm geworfen hätten. „Das müssen wir heute besser machen“, fordert Voßhans, der bis auf Michelle Osmers (Nasenbeinbruch) das komplette Aufgebot zu Verfügung hat.

Verl (kra). Den Abschied vom TV Verl hatte sich Hendryk Jänicke, der am Mittwoch in Neumünster seine Stelle als Trainer des Handballverbandes Schleswig-Holstein antritt, etwas anders vorgestellt. Erst fiel das Oberligaspiel des TV Verl gegen Everswinkel aus und dann mussten seine Spielerinnen noch die in der Halle geplante Abschiedsfeier aus Pandemiegründen absagen.

Ohne ein herzliches Dankeschön für seine „herausragende Arbeit in den letzten dreieinhalb Jahren“ ließen die Handballer den 31-Jährigen aber nicht ziehen. Uwe Weitzel vom Abteilungsvorstand überreichte Jänicke vor dem Verbandsligaspiel der Verler Herren unter dem Applaus der 300 Zuschauer ein Trikot des TVV mit der Nummer 1 und dem Namenszug „Hendryk“. Margret Pollmeier bedankte sich im Namen des Gesamtvorstandes für das außergewöhnliche Engagement des Trainers („Zwei Jahre nacheinander die Jugend-Bundesliga zu erreichen, hat hier noch keiner geschafft“) und gab ihm ein Verzeichnis der wichtigsten ostwestfälischen Vokabeln für die Heimreise.

Am Sonntag ging es erst noch nach Soest. „Ich betreue dort unsere B-Mädchen bei ihrem Oberligaspiel“, kündigte Jänicke an, seine Aufgaben beim TV Verl bis zum letzten Tag zu erfüllen.

Verl (zog). Mit 35:25 (13:11) hat Frauenhandball-Oberligist TV Verl gestern vor knapp 200 Zuschauern das Kellerduell gegen den Tabellenletzten HSV Minden-Nord gewonnen.

Und das aufgrund der starken Leistung im zweiten Durchgang auch genauso überlegen und verdient, wie es das Ergebnis widerspiegelt. „Wir haben heute endlich das umgesetzt, und das fast über die komplette Spielzeit, was geplant war“, atmete Hendryk Jänicke in seinem vorletzten Spiel als Trainer des Frauenteams auf.

Im ersten Durchgang wechselten noch Licht und Schatten im Verler Angriffsspiel. Den Gastgeberinnen unterliefen viele technische Fehler. Teils unbedrängt, vor allem aber beim Versuch, das Spiel schnell zu machen. Das nutzten die konsequent auf Konter setzenden Gäste aus. Doch wenn ein Pass ankam, so wie der Bodenpass von Nina Strohmeier auf Kreisläuferin Fabienne Thiele kurz vor dem Pausenpfiff, gab es Applaus von der Tribüne.

Termin

Dein Outfit

Schiedsrichterlehrgang



Der Handballkreis Gütesrloh bietet einen Schiedsrichterlehrgang an.
Infomationen dazu findet ihr unter:

Ausschreibung Schiedsrichter-Anwärterlehrgang 2023 |
Handballkreis Gütersloh e.V. (handballkreis-guetersloh.de)


Zur Anmeldung online

TV Verl von 1912 e.V.

Unsere Handballer sind Teil des
TV Verl v. 1912 e.V.

Mit über 3.000 Mitgliedern und etwa 30 verschiedenen Sportarten ist der TV Verl der größte Sportanbieter in Gütersloh.

Informationen zum umfangreichen Angebot des Gesamtvereines findet ihr auf der Vereinshomepage www.tv-verl.de

Ausbildungsportal

Service für Schüler bei der Suche nach Ausbildungsplätzen

Jobbörse

An dieser Stelle weisen wir auf
aktuelle Stellenangebote unserer
Partner hin (Klick auf Logo)

 

Aktuelle Besucher

Aktuell sind 214 Gäste und keine Mitglieder online

Zum Seitenanfang