Von Stefan Herzog

Verl (gl). Saisonziel erreicht. Und das in einem wahren Handball-Krimi. Durch den 25:24 (15:15)-Heimsieg gestern Abend im Nachholspiel gegen den TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck beendet das Frauenhandball-Oberligateam des TV Verl die Vorrunde mindestens auf Platz vier.

Als Fabienne Thiele nach 23:24-Rückstand fünf Sekunden vor dem Abpfiff nach Anspiel von Ilka Habig den Siegtreffer erzielte, war das Aufatmen groß. Zum Jubeln hatten die Verler Spielerinnen nach aufreibenden, hart umkämpften und von 200 Zuschauern (davon die Hälfte Jöllenbecker) lautstark begleiteten Spiel fast keine Kraft mehr.

Ihr nächstes Spiel am ersten März-Wochenende bestreiten die Verlerinnen damit in der Aufstiegsrunde, was nichts anderes bedeutet, als dass sie den Klassenerhalt bereits im Februar perfekt gemacht haben.

„Natürlich werden da Emotionen frei. Und wir stehen verdient auf diesem Platz. Wir haben uns nicht verrückt gemacht. Es ist schön zu sehen, dass das Vertrauen von mir in die Mannschaft genauso funktioniert hat wie deren Vertrauen ins Training und die Vorbereitung. Deshalb habe ich zu keinem Zeitpunkt gezweifelt, dass wir heute gewinnen“, sagte Trainer Ruben Voßhans.

Verl (zog). Mit einem Heimsieg im heute wiederholten Spiel gegen den TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck (Anpfiff 20 Uhr) wollen die Handballerinnen des TV Verl vor Zuschauern (2G-Regel) den Einzug in die Aufstiegsrunde und damit den vorzeitigen Klassenerhalt perfekt machen.

Doch Trainer Ruben Voßhans vermeidet es, die Partie, die vor nicht ganz drei Wochen nach 20 Spielminuten abgebrochen werden musste, weil es auf einmal begann, vom Dach auf den Boden zu tropfen, nun als Endspiel zu bezeichnen: „Wir wollen natürlich gewinnen, um danach ohne Druck und ohne Risiko befreit aufspielen zu können“, sagt der seit Jahresbeginn allein in der Verantwortung stehende Trainer. „Doch auch wenn wir Jöllenbeck nicht hinter uns lassen und die Vorrunde als Fünfter oder Sechster abschließen, ist das kein Weltuntergang. Denn wir nähmen dann acht Punkte mit und würden als Spitzenreiter in die Abstiegsrunde starten. Wenn wir dann unsere Heimspiele gewinnen, sind wir sicher“, umreißt der 29-Jährige die Optionen.

Verl (gwi). Es ist das vorletzte Mosaiksteinchen zur Aufstiegsrunde, das Frauenhandball-Oberligist TV Verl am Samstag mit dem 28:25-Erfolg gegen den HSV Minden- Nord setzte.

Die Partie wurde zur Nervenprobe, weil sich Linksaußen Michelle Osmers in der 24. Minute bei einem Zusammenprall mit einer Gegenspielerin verletzte. Mit einer stark blutenden Platzwunde musste die Verlerin nach einer 25-minütigen Unterbrechung ins Krankenhaus. Auch die Mindenerin erwischte es. „Alle Seiten haben toll und fair reagiert“, lobte TVV-Coach Ruben Voßhans. Und beide Teams wollten weiterspielen.

Nach der blutigen Auszeit musste die 18-jährige Carlotta Busert, die eigentlich im Vorabi-Stress steckt und nur als Stand-by-Spielerin mitgefahren war, für fast 40 Minuten einspringen. Sie erhielt später ein dickes Sonderlob vom Coach. Insgesamt hatte sich vor der langen Verletzungsunterbrechung eine Partie mit großen Vorteilen für die Verlerinnen entwickelt. Dank einer starken 6:0-Abwehr, in der die beiden A-Jugendlichen Fabienne Thiele und Mila Peshikj den Innenblock bildeten, lagen sie schon recht früh deutlich mit 5:1 (10.) und 11:5 (23.) vorne.

Verl (zog). Mit dem laut Trainer Ruben Voßhans „Muss-Sieg“ mit 28:25 (14:8)-Toren am Samstag über Schlusslicht HSV Minden-Nord hat sich Frauenhandball-Oberligist TV Verl vor dem letzten Vorrundenspiel gegen Bielefeld-Jöllenbeck am Donnerstag die Chance auf den Einzug in die Aufstiegsrunde bewahrt. Denn gestern verlor der TuS 97 knapp in Everswinkel und hat nun nur einen Punkt mehr als der TV Verl. „Damit haben wir unser Endspiel“, so Voßhans.

Grundlage für den Verler Auswärtserfolg war die starke 6:0-Abwehr um Fabienne Thiele, Mila Peshikj und Nele Fortmeier. Das ermöglichte eine 6:2-Führung, erst beim 6:3 erzielte Minden ein Feldtor. Schrecksekunde in der 24. Minute, als Michelle Osmers und ihre Gegenspielerin zusammenprallten und die Partie 25 Minuten lang unterbrochen wurde. Während die Mindenerin aufgrund eines abgebrochenen Zahns ins Krankenhaus musste, wurde die TVV-Außenspielerin mit einer Platzwunde per Rettungswagen ins Mindener Klinikum gebracht, konnte am Abend aber wieder nach Hause.

Handball: Frauen-Oberligist TV Verl muss am Samstag beim Schlusslicht HSV Minden-Nord gewinnen, um die Chance auf das Erreichen der Meisterrunde zu wahren.

Verl (gwi). Das Vorhaben der Handballerinnen des TV Verl, in der Oberliga noch die Aufstiegsrunde zu erreichen, ist schwierig, aber nicht unmöglich. Neben zwingend notwendigen Siegen in den zwei ausstehenden eigenen Spielen muss auch die Konkurrenz im Auge behalten werden. Pflicht ist ein Erfolg gegen Schlusslicht HSV Minden-Nord am Samstag. „Wenn wir da weitermachen, wo wir gegen Bad Salzuflen angefangen und gegen den TuS 97 angeknüpft haben, haben wir eine Chance“, zeichnet Coach Ruben Voßhans eine positive Entwicklung der vergangenen Wochen nach. Allerdings hatte sein Team gegen Bad Salzuflen verloren und gegen Bielefeld nur 20 Minuten gespielt, bevor die Partie abgebrochen wurde.

Verl (zog). Für die Oberligahandballerinnen des TV Verl steigt vor den zwei verbleibenden Vorrundenspielen die Spannung. Vor der Auswärtspartie bei Schlusslicht Minden-Nord am Samstag hat die Mannschaft von Ruben Voßhans als Tabellenfünfter drei Punkte Rückstand auf Platz vier. Und der bedeutet die Eintrittskarte zur Aufstiegsrunde und damit den sicheren Klassenerhalt.

In eigener Hand haben es die Verlerinnen nicht mehr, doch zwei Siege sind die Voraussetzung, um Brockhagen oder Jöllenbeck noch abzufangen. Und weil der Dritte Jöllenbeck der letzte Gegner im Nachholspiel am 24. Februar ist, hat sich Ruben Voßhans am vergangenen Wochenende die Partie Jöllenbeck – Minden live angeschaut.

„Minden spielt mittlerweile etwas defensiver als bei unserem klaren Hinspielsieg und hat vor zwei Wochen mit dem Erfolg über Topteam Salzuflen aufhorchen lassen. Dennoch ist es für uns ein Muss, aber auch machbar, dass wir in Minden gewinnen“, fasst Voßhans die Ausgangslage zusammen.

Handball: Frauen-Oberligist TV Verl gewinnt mit 29:25 gegen den TuS Brockhagen und wahrt damit seine Chancen auf Platz vier, der zur Aufstiegsrunde berechtigt.


Verl (gwi). Manchmal braucht es dieses eine Tor, um die Köpfe im rechten Moment freizubekommen. Im Spiel der Oberligahandballerinnen des TV Verl gegen den TuS Brockhagen war es der Treffer zum 25:22, den Michelle Osmers in der 54. Minute regelrecht ins Brockhagener Tor quälte. Ihr erster Versuch war gehalten worden, sie hatte nachgesetzt, den Ball im Fallen erreicht und an der Torfrau vorbei gewurschtelt.

Manche waren sogar der Meinung, dass der Treffer gar nicht hätte zählen dürfen. In der Phase war er aber Gold wert, denn Verl war nach einer eigentlich souverän geführten zweiten Halbzeit ab dem 24:19 mit vier Gegentreffern in Folge drauf und dran, das Spiel auf der Zielgeraden noch aus der Hand zu geben. Dank Osmers fing sich das Team von Ruben Voßhans rechtzeitig und siegte mit 29:25 (12:10).

Verl (zog). Revanche genommen für die Hinspielniederlage, aber vor allem zwei wichtige Punkte im Kampf um Aufstiegsrundendenplatz vier eingefahren und im direkten Vergleich die Nase vorn: Frauenhandball-Oberligist TV Verl hat gestern das Kreisduell gegen den TuS Brockhagen dank überzeugender zweiter Halbzeit mit 29:25 (12:10) gewonnen.

„Da haben wir immer wieder die Außen freigespielt, und die haben dann mit starker Quote getroffen“, freute sich Co-Trainer Lars Jogereit über sieben Treffer von Michelle Osmers auf links und deren vier von Nina Strohmeier auf rechts. Den Grundstein für den am Ende souveränen und torreichen Heimsieg legte das Team von Ruben Voßhans mit einem Fünf-Tore-Lauf innerhalb von vier Minuten vom 20:18 (44. Minute) bis zum 24:18 (48.).

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