Von Stefan Herzog

Verl (gl). Nach dem Auftaktsieg in die Spielzeit 22/23 muss sich Frauenhandball-Oberligist TV Verl mit nun 2:4 Zählern in den erwarteten unteren Tabellenregionen einrichten. Im Heimspiel gegen den SC DJK Everswinkel ist das Team von Simon Dreier und Lars Jogereit an den zahlreichen Ballverlusten und am Mangel an Robustheit und Abgezocktheit gescheitert.

Für helle Aufregung sorgte eine Szene Mitte der zweiten Halbzeit, aufgrund derer die Verler einen Einspruch gegen die 23:30 (7:14)-Niederlage im Spielbericht vermerkten. Ob sie den weiter verfolgen, schien gestern Nachmittag aber unwahrscheinlich.

Dabei war die Aufgebrachtheit auf Verler Seite nachvollziehbar: In der 46. Minute hatte eine Everswinkeler Spielerin trotz erfolgtem Freiwurf-Pfiffs des schon zuvor immer wieder von beiden Bänken kritisierten Schiedsrichtergespanns Herrewyn/Vogel noch aufs Tor geworfen und dabei TVV-Torfrau Ece Gencer ins Gesicht getroffen.

Die Oberliga-Handballerinnen des TV Verl empfangen am Samstag um 17 Uhr – mit Co-Trainer Jogereit – die DJK Everswinkel. Der Gegner, der ebenfalls mit 2:2 Punkten in die Saison gestartet ist, zählt für Cheftrainer Simon Dreier zu den Favoriten der Liga. „In den Spielen gegen Jöllenbeck, Ibbenbüren oder Everswinkel können wir Bonuspunkte sammeln. Aber auch das ist nicht unmöglich“, sagte Dreier. Gegen den Zweiten der Vorsaison hatte der TVV in der Vorrunde sogar ein Unentschieden herausgeholt. Wie der TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck, spielt auch die DJK eine robuste 6:0-Abwehr. Für den verjüngten Kader der Verler ist es ein weiterer Prüfstein.

Die zweite Mannschaft spielt um 15 Uhr in der Landesliga gegen Hamm-Westfalen. Die weibliche A-Jugend empfängt in der Oberliga um 19 Uhr den TuS Scharnhorst.

Von Stefan Herzog

Verl (gl). In der Tabelle sind sie nach den ersten beiden Spieltagen der Frauenhandball-Oberliga Nachbarn und mit einer Bilanz von 2:2 punktgleich. Dennoch weist Simon Dreier, der als Trainer des TV Verl am Samstag um 17 Uhr den SC DJK Everswinkel empfängt, den Gästen die klare Favoritenrolle zu.

„Das ist eine brettstarke Mannschaft mit viel Erfahrung und körperlicher Robustheit auch in der 6:0-Abwehr. Das wird kein leichtes Spiel“, zählen die seit dieser Saison von Frank Martens trainierten Gäste aus dem Münsterland für Simon Dreier zu den ganz heißen Anwärtern auf einen Platz in der Aufstiegsrunde.

Seit 2008 ist Everswinkel fester Bestandteil der Oberliga und belegte im Vorjahr nur knapp hinter Aufsteiger Bad Salzuflen den zweiten Platz. Als spielende Co-Trainerin zieht auf dem Feld weiter Britta Stelthove neben Lena Silvers die Fäden.

Verl (zog). „Die sind einfach schon einen Schritt weiter als wir“, ordnete Simon Dreier, Trainer des Frauenhandball-Oberligisten TV Verl, die deftige 27:40 (12:19)-Auswärtsniederlage gestern Nachmittag beim TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck ein.

Die sei vielleicht ein paar Tore zu hoch ausgefallen, aber insgesamt völlig verdient, so Simon: „Da stand eindeutig mehr Qualität auf der anderen Seite.“

15 Minuten lang hielten die Verlerinnen gut dagegen und den Rückstand in Grenzen. Beim 0:1 durch die mit lädiertem Sprunggelenk noch angeschlagene Marie-Sophie Weitzel und dem 1:2 durch Dana Olbina lag Verl sogar vorn. Doch über 6:4, 8:5 und 15:7 setzten sich die Gastgeberinnen kontinuierlich ab und führten beim 22:12 erstmals mit zehn Toren.

Frauenhandball-Oberliga

Verl (gwi). Für den Trainer der Frauen des TV Verl ist es gar keine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte. Simon Dreier hatte sich bereit erklärt, neben seiner Tätigkeit in Verl, die kurzfristig zustande gekommen war, die Jugend des TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck weiter zu betreuen.

Beim Gastspiel in Bielefeld wird der Coach aber voll für den TVV da sein. Es geht gegen einen straken Gegner, wie Dreier persönlich am Dienstag beim 28:19-Erfolg des TuS 97 gegen Brockhagen beobachten konnte. Neuer Trainer der Bielefelderinnen ist Heiko Ruwe, der lange bei den Männern des TuS Spenge tätig war.

Mit Chiara Zanghi und Tabea Werneke heuerten zwei Ex-Verlerinnen in Jöllenbeck an. Im vergangenen Jahr waren sie noch daran beteiligt, den TuS 97 in die Abstiegsrunde zu schicken. Angesichts dieser offenen Rechnung werden die Verlerinnen ihre gute Leistung aus der Vorwoche ausbauen müssen, um gegen den Favoriten zu bestehen.

Verl (zog). Nach dem geglückten Heimauftakt mit dem Sieg über Petershagen/Lahde steht den Oberligahandballerinnen des TV Verl nun der erste Härtetest bevor. Denn der TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck, bei dem das Team von Simon Dreier am Sonntag um 17 Uhr antritt, zählt – vermutlich mit der SG Handball Ibbenbüren – zu den Topfavoriten auf das Erreichen der Aufstiegsrunde.

Mit einer starken ersten Halbzeit im dann noch mit 22:31 verlorenen DHB-Pokalspiel gegen Zweitligist FSV Mainz 05 am Samstag und dem deutlichen 29:18-Oberligasieg gegen den TuS Brockhagen am Dienstag wurden die Jöllenbeckerinnen dieser Rolle schon zweimal doppelt gerecht.

„Und gegen Brockhagen waren sie noch nicht am Leistungs-Maximum“, hat sich TVV-Trainer Simon Dreier persönlich einen Eindruck vom Gegner verschafft. Die Mannschaft von Heiko Ruwwe hat mit der – so wie viele Verlerinnen – erst zu dieser Saison aus der A-Jugend hochgerückten Emma Pfennig ein großes Talent im Kader. „Sie zählt zu dem komplettesten Rückraumspielerinnen der Oberliga, ist in ihrer Entwicklung aber noch nicht am Ende“, sagt Simon Dreier und warnt gleichzeitig davor, den TuS 97 einzig auf diese Spielerin zu beschränken.

Von Gregor Winkler

Sturm und Drang statt Unsicherheit und fehlende Erfahrung? Frauen-Oberligist TV Verl startete mit einem torreichen 29:25-Erfolg gegen Petershagen-Lahde in die Saison. Der junge Kader, so der erste Eindruck, scheint der Herausforderung gewachsen. „Das war ein sehr gutes erstes Spiel. Wir haben vieles gut uns richtig gemacht. Unser Tempospiel war phasenweise richtig gut“, lobte der neue Coach Simon Dreier. Nach teilweise deutlichen Führungen (10:5, 17.) gab es aber auch Abschnitte, in denen es holperte (12:12, 33.). „Da haben wir aber Moral bewiesen, und eine hat für die andere gekämpft“, bilanzierte Dreier zum „verdienten Sieg.“

TV Verl: Gencer/Tölke – Fortmeier (4), Foede, Hermann, Dargel (6), Weitzel (6/4), Brüning, Mersch (1), Olbina (3), Masur, Tenzler (5), Busert (1), Korek, Poon (1), Pepping (8)

Von Stefan Herzog

Verl (gl). Einstand nach Maß: Noch während der letzte Angriff lief, klatschte Simon Dreier die Spielerinnen auf der gut besetzten Bank ab. Wenige Sekunden später ballte der neue Trainer des Frauenhandball-Oberligisten TV Verl erst die erhobenen Fäuste und umarmte dann seinen „Co“ Lars Jogereit: Im ersten Saisonspiel vor spärlicher Heimkulisse von gut 50 Zuschauern wurden die ersten beiden Punkte eingefahren. Und der verdiente 29:25 (12:11)-Sieg über die HSG Petershagen/Lahde dürfte gleich erstmal einen Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt auf Abstand gebracht haben.

„Und es waren verdiente zwei Punkte, auch wenn wir es uns schwerer gemacht haben als nötig. Doch die Leistungsschwankungen waren zu erwarten“, war der Trainer bei seinem Debüt stolz auf die Moral und Bereitschaft, die sein nahezu komplett aus 18- bis 20-Jährigen bestehendes Team gezeigt hatte.

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