Von Stefan Herzog

Verl (gl). So definiert sich wertvoller Luxus: Drei völlig unterschiedliche Torwarte und Typen stehen Robert Voßhans als Trainer des Handball-Landesligisten TV Verl zur Verfügung, angefangen von Stammkeeper Alexander Greitens bis zum 41-jährigen Routinier Johnny Dähne. Am Samstag beim hart erkämpften 24:19 (11:11)-Derbysieg über die zweite Mannschaft der Sportfreunde Loxten war es der erst 18-jährige A-Jugendliche Henri Tigges, der – wie Voßhans gleich mehrfach betonte – „uns den Hintern gerettet hat“.

Denn das in der 19. Minute für den anspielenden Greitens gekommene Talent parierte beim Spielstand von 8:8 erst den Loxtener Siebenmeter und hielt sein Team dann im wörtlichen Sinne mit am Ende annähernd 20 Paraden (darunter ein weiterer Siebenmeter) in diesem mühsam begonnenen Spiel.

Bis zum Pausenpfiff stellten die Gäste, trainiert vom einst bei der HSG Gütersloh im rechten Rückraum aktiven Marian Stockmann, den Spitzenreiter vor etliche Probleme. Gegen die ab der 16. Minute vom oberligaerfahrenen Kim Harting stabilisierte 6:0-Abwehr mit hoch stehenden Halbspielern gab es für die Verler Angreifer nur schwer ein Durchkommen. Die kamen so vor allem nicht in ihr Tempospiel, sodass es Robert Voßhans es nach der Auszeit in der 13. Minute mit dem siebten Feldspieler versuchte. „Aus der Not heraus. Aber das haben die Jungs dann diszipliniert gemacht“, freute sich der Trainer über diesen weiteren Entwicklungsschritt des Teams, das am Samstag in eigener Halle gleich eine weiter wichtige Lehrstunde abhakte: „Jeder hat gesehen, dass er nichts geschenkt bekommt.“

Erst im zweiten Durchgang belohnten sich die Gastgeber mit guter Beinarbeit und entsprechender Steigerung in der Abwehr endlich mit Kontertoren. Allerdings verhinderten technische Fehler und ein auch auf der Gegenseite gut haltender Torwart Ole Fix, dass sich die Verler klar absetzten. Die erste Fünf-Tore-Führung stand erst in Minute 46 auf der Anzeigetafel und gleich darauf kämpfte sich Loxten nochmal auf 18:15 heran.

Am Ende verbuchte Voßhans einen Arbeitssieg dank eines im ersten Durchgang mit wichtigen Rückraumtoren überzeugenden Thilo Vogler, dann besser ins Spiel kommender Außen und natürlich dank Tigges. „Für ihn freut es mich besonders, weil er davor drei Spiele nicht zum Einsatz gekommen war. Henri war unser Matchwinner.“

TV Verl: Greitens/Dähne/Tigges – Griese (1), Fischedick (6/3), Trapphoff (7/1), Dorow, Voss, Wittenstein (2), Jürgenliemke (2), Jogereit, Fröbel (1), Vogler (3), Schüpping (2)

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