Von Stefan Herzog

Verl (gl). Auch der Heimauftakt ist den in die Landesliga abgestiegenen Handballern des TV Verl am Samstag gelungen. Eine Woche nach dem Auftakterfolg in Senne setzte sich die Mannschaft von Robert Voßhans vor 200 Zuschauern in eigener Halle mit 34:31 (18:16) gegen den TuS Müssen-Billinghausen durch.

„Jetzt nicht falsch verstehen, grundsätzlich bin ich natürlich zufrieden“, beendete TVV-Trainer Robert Voßhans seine Analyse. Denn die enthielt einige Kritikpunkte, angefangen mit der Wurfquote. „Wir haben zu viele Chancen aus freier Wurfposition liegengelassen, inklusiver drei vergebener Siebenmeter. Mit einer normalen Ausbeute machen wir 40 Tore.“ Stattdessen brachten Verls Fehlwürfe die Gäste, die ihr erstes Spiel ebenfalls gewonnen hatten, immer wieder in Ballbesitz und zu Konterchancen.

So war die nach 22 Minuten herausgespielte erste klare Führung mit 14:10 schon kurz nach dem Seitenwechsel (18:16) dahin, als die schlecht in Durchgang zwei gestarteten Gastgeber sogar mit 18:19 ins Hintertreffen gerieten. In der Deckung fehlte die letzte Konsequenz. „Es gab klare Absprachen, dass wir uns im 6:0 nach links verdichten, weil nur von dort Torgefahr ausging. Doch da waren wir zu undiszipliniert, haben immer wieder spekuliert und uns das Leben selbst schwergemacht“, gefielen dem Trainer die zehn Gegentreffer durch Lasse Klocker gar nicht. „Denn wir wussten genau, wie sie spielen.“

So blieb der Spielstand bis zehn Minuten vor Abpfiff knapp, erst der Drei-Tore-Lauf vom 31:29 zum 34:29 sorgte für die Vorentscheidung und Erleichterung auf Bank und Tribüne. Klarer Vorteil der Verler war die ausgeglichen besetzte Bank, die Voßhans nutzte, um viel und ohne Qualitätsverlust zu wechseln. „So hatten wir nach hinten raus konditionelle Vorteile.“

„Gegen Brockhagen müssen wir konsequenter sein“, blickt Robert Voßhans bereits auf das nächste Punktspiel nach der Pause von zwei Spieltagen am Samstag, 23. September, in eigener Halle. Mit einem Testspiel gegen den VfL Mennighüffen am übernächsten Wochenende wollen die Verler im Rhythmus bleiben.

TV Verl: Greitens/Tigges – Griese (4), Vogt, Fischedick (3/1), Trapphoff (8/3), Dorow (2), Voss (4), Schidetzky (5), Erichlandwehr, Jogereit (1), Schüpping (2), Ra. Voßhans (1)

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