Handball: Frauen Oberligist TV Verl kommt beim 30:39 gegen den Favoriten trotz der hohen eigenen Trefferzahl nicht für einen Erfolg in Frage
An Bad Salzuflen hängengeblieben

Von Gregor Winkler

Verl. Es war das alte Gedankenspiel: „30 Tore, damit gewinnst du wahrscheinlich 80 Prozent deiner Spiele“, vermutete Hendryk Jänicke, Trainer der Handballfrauen des TV Verl. Wenn aber, wie beim 30:39 (11:17) des TVV gegen Handball Bad Salzuflen, jedes Tor mühsam und langwierig erarbeitet werden muss, während der Gegner locker und leicht die Bälle versenkt, dann bleiben am Ende eben trotz der vermeintlich hohen Ausbeute keine Punkte hängen.

Jänicke war ein bisschen sauer und auch ratlos: „Wir hatten überhaupt keinen Zugriff im eins gegen eins. Vorne war das völlig kopflos“, klagte er. Nach fünf Minuten lag sein Team mit 0:4 hinten – zwei Treffer fielen per Siebenmeter. Das erste eigene Tor gelang kurz vor Ablauf der siebten Spielminute. Warum diese Ladehemmung? „Wir spielen klare Auslösehandlungen, die wir kennen, und dann vergessen wir zu kreuzen, oder spielen den Rückpass nicht. Wir waren mental überhaupt nicht auf der Höhe“, bemerkte der Coach.

„Ein Tor von Bad Salzuflen wird nicht gegeben, wir werfen den Ball nach vorne und eine unserer Spielerinnen geht zum Anwurfpunkt – Schrittfehler“, schildert Jänicke exemplarisch die offensichtliche Nervosität seiner Schützlinge.

Nach der Pause habe sein Team das Spiel besser im Griff gehabt. Der Verler Trainer erkannte: „Wenn wir uns an den Plan gehalten haben, waren wir auch erfolgreich. Aber das passierte zu wenig.“ Bis zur 45. Minute lag das Verhältnis bei einem Treffer für Verl bei gleichzeitig zwei Toren von Bad Salzuflen – 20:27 stand es nach einer Dreiviertelstunde.

„Auch unsere Abwehr hat nicht so gut funktioniert“, beschrieb Jänicke weiter, dass weder die 5:1- noch die 6:0-Variante den Lauf der Gäste bremsen konnten. „Die ziehen kurz an und spielen es in einer Aktion zu Ende“, schildert Jänicke den Anschauungsunterricht des großen Favoriten. Der Vorsprung wuchs, für einen Erfolg kam der TVV nie in Frage. „Auch wenn Bad Salzuflen zu den Top-Teams zählt, du musst unbekümmert in so ein Spiel gehen“, fordert der Verler Trainer.

TV Verl: Hillebrandova/Tölke, Blumenfeld (8/2), Weizel (5), Wienböker (5/1), Osmers (4), Niklaus (4), Habig (2), Zanghi (1), Olbina (1), Masur, Hoelz, Pohlmann, Thiele.

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