Frauenhandball: Landesligist TV Verl II nach Sieg in Rietberg vor dem Klassenerhalt.

Kreis Gütersloh (kra). Mit dem 26:19-Sieg bei der HSG Rietberg/Mastholte haben die Handballerinnen des TV Verl II am Sonntag in der Landesliga, Staffel 3, einen großen Schritt zum Klassenerhalt geschafft. „Aber das Ergebnis hörst sich deutlicher an, als es der Spielverlauf war“, schränkt Julian Schüpping ein. „Wir haben zwischenzeitlich mit 6:9 zurückgelegen und mussten uns erst in der Abwehr erheblich steigern, um über das 10:10 zur Pause zum 18:11 vorentscheidend davonziehen zu können.“

Ausgezahlt hat sich für Schüpping dabei, dass die Reserve durch Ellen Poon (3 Tore) und Sina Pepping (2) aus dem Verbandsligateam sowie durch Cosma Griwodz (4) aus der A-Jugend verstärkt wurde. Wichtig war für den Coach zudem, dass mit Alicia Lippmann (5/5) und Jasmin Zimmermann (3) zwei weitere erfahrene Spielerinnen bei diesem „wegen des Harzverbotes schwierigen Spiels für uns“ ablieferten.

Poon und Pepping sollen auch am nächsten Samstag wieder eingesetzt werden, wenn gegen den Tabellenelften TuS Ickern ein weiterer Pflichtsieg her muss, um den Klassenerhalt endgültig zu sichern. „Griwodz steht dann allerdings wegen eines Aufstiegsspiels ihrer A-Jugend nicht zur Verfügung“, kündigt der Coach an.

Den fünften Platz zu verteidigen, zumindest aber Sechster zu werden, ist für Lücking umso wichtiger, als für die Tabellensiebten der vier Landesligagruppen vorsorglich schon Relegationsspiele angesetzt worden sind, während die Teams ab Platz acht abwärts auf jeden Fall absteigen.

Eine Chance, über die Relegationsrunde den Klassenerhalt noch zu schaffen, rechnen sich die Rietbergerinnen aus. Mit vier Punkten Rückstand auf Hamm und zwei auf den Tabellensiebten Brambauer belegt die HSG nach der Niederlage im Kreisderby den achten Tabellenplatz. Allerdings stehen nun noch zwei Spiele gegen die bereits feststehenden Absteiger Wiedenbrücker TV und ETG Recklinghausen an. Beste Werferinnen im Derby waren Annika Stollhans mit fünf, Marie Sonntag mit vier und Jennifer Wiek drei Toren.

Das abgeschlagene Schlusslicht Wiedenbrücker TV hielt gegen den Tabellenzweiten Teutonia Riemke bis zum Halbzeitstand von 8:13 halbwegs mit, verlor dann aber noch klar mit 18:30. Hannah Wortmann war mit sechs Treffern noch die beste Werferin.

Ohne Chance waren auch die Handballerinnen der TSG Harsewinkel bei ihrer 14:38-Niederlage gegen Westfalia Kinderhaus in der Staffel 2. Der Tabellenvorletzte hatte zur Pause schon mit 4:16 hinten gelegen. In der Torschützinnenliste standen lediglich die Namen von Theresa Nordgerling (6), Laura Studt (5), Naike Kottmeyer (2) und Katharina Roggenland.

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