(Glocke 20.04.2026) Abstieg für Verl: Drittletzter Platz nicht mehr erreichbar
Senden/Verl (zog). Jetzt hat der Rechenschieber endgültig ausgedient. Nach der 38:39 (17:29)-Auswärtsniederlage beim ASV Senden, „einem Spiegelbild der Saison", so Trainer Torben Gottsleben, ist der TV Verl aus der Handball-Oberliga abgestiegen. Denn bei fünf Punkten Rückstand auf Kreisnachbar Steinhagen ist der drittletzte Relegations-Tabellenplatz in zwei verbliebenen Saisonspielen nicht mehr erreichbar.
Spiegelbildlich für die Spielzeit mit aktuell sieben Pluspunkten ist auch die Tatsache, dass gestern selbst 38 Auswärtstore nicht mal zu einem Punkt reichten. Irgendwie ging immer etwas schief, wie bei den Verletzungen von Philipp Eliasmöller und Paul Freier von zwei der drei hochkarätigen Nachverpflichtungen. Diesmal funktionierte die Offensive, dafür reichte es in der Defensive gestern im Münsterland nicht. „Wir haben im Innenblock keinen Zugriff bekommen. Und weil dann viele Würfe frei aus sechs, sieben Metern aufs Tor kamen, fanden auch die Hüter nicht zu ihrer Leistung", sagte Gottsleben.


