(NW 13.02.2026) Mit Freier und Eliasmöller
Featured

(NW 13.02.2026) Mit Freier und Eliasmöller

Trainer Gottsleben verspricht mehr personelle Qualität beim Spiel des Oberliga-Schlusslichtes TV Verl in Mennighüffen.


Verl (kra). Die Verler Hoffnungen, am 17. Spieltag der Handball-Oberliga mit einem Erfolg beim Tabellenvierten VfL Mennighüffen für den im Kampf um den Klassenerhalt dringend notwendigen Knalleffekt sorgen zu können, haben zwei Namen: Paul Freier und Philipp Eliasmöller.

Der schon im November verpflichtete ehemalige Drittliga-Spieler Freier soll nach überstandenem Muskelbündelriss im Oberschenkel endlich seinen Einstand beim Tabellenletzten geben. Rückkehrer Eliasmöller, der nach viel versprechendem Debüt bei der 24:28-Niederlage in Ahlen für das letzte Spiel vor der zweiwöchigen Pause gegen den TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck wegen einer Daumenverletzung an der Wurfhand gleich wieder passen musste, hat sich ebenfalls gesund gemeldet.

„Wir werden deshalb personell eine andere Qualität haben“, ist Torben Gottsleben überzeugt. Eine Steigerung im Vergleich zu der „peinlich schwachen Vorstellung gegen Bielefeld“ erwartet der Verler Coach aber auch, weil sich „die Jungs danach noch einmal eingeschworen“ hätten, was „im Training auch gleich zu sehen gewesen“ wäre.

Jeder Punkt aus den jetzt nacheinander anstehenden Spielen gegen die Topteams Mennighüffen, Altenhagen II und Spenge II würde doppelt zählen, versichert der Coach. „Natürlich nicht in der Tabelle, aber für die Moral“, fügt Gottsleben schnell hinzu. Denn wenn als dritter Zugang demnächst auch noch der ehemalige Lemgoer Bundesliga-Profi Sven Bechtloff die Spielberechtigung bekomme, sei das Schlusslicht (3:29 Punkte) nicht nur quasi zum Erfolg verdammt, sondern hätte auch nur noch sieben Spiele.

„Aber das Gute ist ja, dass die anderen gefährdeten Teams noch in Schlagdistanz sind.“ Gottsleben schaut bei dieser Aussage allerdings gleich bis zu dem von LIT III mit sechs Punkten Vorsprung gehaltenen elften Tabellenplatz. Tatsächlich steht bislang nur fest, dass mindestens zwei Oberligisten runter müssen, aber ein vermehrter Abstieg möglich ist.