(Glocke 21.03.2026) Sonntag das nächste Verler Endspiel beim Vorletzten Brake
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(Glocke 21.03.2026) Sonntag das nächste Verler Endspiel beim Vorletzten Brake

Verl (zog). Zweimal in Folge hat Handball-Oberligist TV Verl nach zuvor acht Niederlagen jetzt gewonnen und damit Hoffnung im Abstiegskampf geschöpft, den Glauben an die Konkurrenzfähigkeit gestärkt, für etwas Lockerheit gesorgt und die Stimmung gehoben. Die Situation bleibt vor dem Auswärtsspiel beim um einen Punkt besseren Vorletzten TuS Brake aber unverändert und der Druck unvermindert hoch: Das Spiel muss am Sonntagabend gewonnen werden, sonst ist der Endspurt vorbei, sobald er richtig Fahrt aufgenommen hat.

Der Hinrundensieg in eigener Halle über Brake war der bis zu den Siegen über Werther/Borgholzhausen und gegen Steinhagen der bislang einzige doppelte Punktgewinn der Mannschaft von Torben Gottsleben. „Wir haben jetzt zweimal gezeigt, was wir können, aber niemand darf denken, dass gegen Brake deshalb alles klappt. Das wird ein schweres Spiel, das wir auf gar keinen Fall verlieren dürfen."

Weil die konterstarken Braker nicht ins Laufen kommen dürfen, gilt es, Ballverluste im Angriff zu vermeiden. Die erste Sechs der Gastgeber mit unter anderem dem nach Saisonende zum TV Isselhorst wechselnden Kreisläufer Jannis Meierjürgen, den schnellen Außen Jannis Johannmeier und Edwin Lause oder Marius Tiemann im Rückraum ist durchaus konkurrenzfähig, auch wenn der TuS in der Vorwoche mit 27:48 gegen Jöllenbeck Il verloren hat, weiß Gottsleben. Personell ist bei Jens Bechtloff, Kopf und Motor der Verler Mannschaft, die Situation wie in der Vorwoche. Das Knie ist angeschwollen, im Training hat der Ex-Nationalspieler bis Donnerstag ausgesetzt. Bechtloff entscheidet am Sonntag selbst, ob und wann er aufs Feld geht. Dafür stehen Torwart Torben und sein Bruder Niklas Fischedick wieder zur Verfügung.