Frauenhandball
Verl (kra). Erst der 25:24-Erfolg gegen den Tabellenzweiten Petershagen/Lahde und nun der 31:21-Sieg beim Rangelften Ibbenbüren: Die Handballerinnen des TV Verl sind gut ins neue Jahr gekommen. Das findet zwar auch Matthias Foede, doch der Trainer des nach einer unbefriedigenden Hinrunde mit nun 16:10 Punkten wieder auf Platz drei vorgestoßenen Oberligisten räumt ein: „Das war kein schönes Spiel.“
Trotzdem ist Foede „sehr zufrieden“ mit seinen Damen: „Denn sie haben nicht nur den Kampf angenommen, den uns die Ibbenbürenerinnen aufgezwungen haben, sondern auch die besonderen Umstände dieser Partie.“ Während die erkrankte Nele Fortmeier gar nicht erst mitgefahren war, blieb Mira Dargel nach dem Warmmachen wegen „Problemen mit ihrem Kreuzband-Knie“ (Foede) auf der Bank, wo später auch noch Hannah Hölz mit einer Handverletzung Platz nahm und in der Schlussphase des Spiels die angeschlagene Marie Brinkschnieder. „Viel mehr durfte nicht passieren“, kommentierte der Coach die Ausfälle, „schließlich hatte ich nur zehn Feldspielerinnen.“
Zwar lagen die Verlerinnen außer beim 2:2 und 6:6 immer vorne und waren mit einer 15:14-Führung in die Pause gegangen. Doch bis zum 19:18 blieb die Partie eng. Erst mit ihren Treffern zum 20:18 und 21:18 sorgten Hölz und Brinkschnieder für den ersten komfortableren Vorsprung. Der wurde von den Gästen in dem auch von vielen Zeitstrafen (sieben gegen Ibbenbüren, fünf gegen Verl) geprägten Spiel sicher ins Ziel gebracht.
Foede gefiel dabei die Abwehr, „weil sich einige auf ungewohnten Positionen gut geschlagen haben“, sowie die Leistungen von Kreisläuferin Sina Brüntrup, „die durchspielen musste“ und von Kim Hollmann, die direkt von einer Klassenfahrt gekommen war. TV Verl: Gencer/Salin – Hermann (5), Dargel, Foede (2), Hölz (6), Korek (4), Brinkschnieder (4), Brüntrup (2), Hollmann (1), Poon (1), Pepping (6).


