Verl (Zog). Bis Donnerstag hatte Matthias Foede nichts aus Ibbenbüren gehört. Und das ist ein gutes Zeichen, denn somit geht der Trainer der Oberligahandballerinnen des TV Verl davon aus, dass die in der Vorwoche wegen ihres undichten Dachs gesperrte Halle Ost in Ibbenbüren benutzbar ist und die Auswärtspartie bei der SG Handball Ibbenbüren wie angesetzt stattfindet.
Denn den Schwung und die Euphorie nach dem in der Schlusssekunde erzielten Heimsieg über den Tabellenzweiten Petershagen/Lahde wollen die Verlerinnen unbedingt mit in den Kreis Steinfurt nehmen. „Das mit dem Tor von Leni Herrmann war schon etwas Besonderes. Das gibt es im Frauenhandball nicht so oft, das haben die Madels auch verstanden - zumal das ein großer Gegner war, der nicht mehr viele Punkte abgeben wird", so Foede.
Doch beim 25:24 gab es auch noch so einige Dinge, die verbessert werden können. Und da hat der TVV-Trainer in der Vorbereitung auf die Partie beim Tabellenvorletzten angesetzt. „Vor allem im Angriff muss unser Ziel sein, mal wieder über 60 Minuten eine ansehnliche Leistung aufs Parkett zu bringen."
Die personellen Vorzeichen verbessern sich mit der Rückkehr von Kreisläuferin Nele Fortmeier. Mit Mira Dargel und der „Edel-Aushilfe" Sina Brüntrup stehen nun drei Spielerinnen für den Kreis zur Verfügung, sodass Carina Stuckstätte ihre Verletzung gründlich auskurieren kann.
„Ibbenbüren ist kein Fallobst, die spielen sehenswerten Handball, haben einen Plan und viel Wurfkraft von allen drei Rückraumpositionen", wird das Spiel für den TVV-Trainer bestimmt kein Selbstläufer. „Wir wollen nach viel Auf und Ab im November und Dezember endlich mal wieder zwei Spiele in Folge gewinnen", sagt Foede. Das Ziel für den weiteren Verlauf der Spielzeit lautet: „Wir wollen mit uns selber wieder zufrieden sein. Der Rest wird sich zeigen."


