Frauenhandball: Oberligist TV Verl will beim Tabellenvorletzten seinen Rhythmus brechen.
Verl (dh). Wenn der bisherige Saisonverlauf der Oberliga-Handballerinnen des TV Verl eines gezeigt hat, dann die Tatsache, dass dem aktuellen Vizemeister alles zuzutrauen ist. „Wir sind für alles zu haben“, sagt TVV-Trainer Matthias Foede. Glorreichen Siegen über Spitzenreiter LIT oder am vergangenen Samstag gegen den Tabellenzweiten HSG Petershagen/Lahde stehen schmachvolle Auftritte wie beim TuS Wehe oder in Werther gegenüber.
Die Fallhöhe ist an diesem Samstag wieder einmal besonders hoch. Beim Tabellenvorletzten SG Handball Ibbenbüren, der aufgrund eines defekten Hallendachs in diesem Jahr noch nicht im Einsatz war, soll der Auf-und-Ab-Rhythmus der vergangenen zwei Monate gebrochen werden. „Ich muss zum Glück vor gar nichts warnen. Wir wollen den Schwung und die Euphorie aus dem Petershagen-Spiel mitnehmen. Denn es kommt ja nicht so häufig vor, dass man ein Spiel in letzter Sekunde gewinnt. Dieser besondere Moment sollte uns beflügeln“, hofft Foede, dem erstmals seit langer Zeit wieder drei Kreisläuferinnen zur Verfügung stehen.
Nele Fortmeier ist wieder im Training, war zwar unter der Woche noch gesundheitlich angeschlagen, wird aber Mira Dargel entlasten können. Zudem steht mit der etatmäßigen Rückraumspielerin Sina Brüntrup ein weiterer Backup zur Verfügung.


