(Glocke 22.09.2025) Zum vierten Mal das gleiche Muster: Gute Phase reicht nicht
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(Glocke 22.09.2025) Zum vierten Mal das gleiche Muster: Gute Phase reicht nicht

Von Stefan Herzog

Verl (gl). Gleiches Muster auch im vierten Spiel des TV Verl in der Handball-Oberliga: In guten Phasen beweist die Mannschaft von Torben Gottsleben Konkurrenzfähigkeit, doch am Ende reicht es nicht für Punkte.
Und das am Samstag in eigener Halle auch mit deutlichem Ergebnis.

Die torreiche Partie gegen das weiter verlustpunktfreie Gästeteam von Andre Fuhr verlor das punktlose Schlusslicht mit 32:39 (16:18). „Und der Spielstand geht auch in Ordnung", hatte Trainer Gottsleben zu viele einfache Gegentore durch die starke gegnerische Rückraumachse, angeführt vom zehnfachen Torschützen Fynn Walter, gesehen. Und obwohl sich die Verler lange gegen eine hohe Niederlage stemmten, kassierten sie zum Spielende, als die Kräfte nachließen, noch Gegenstöße und vergaben gute Torchancen.

Das hatte im ersten Durchgang noch anders ausgesehen. Da hatte sich das TVV-Team, das kurzfristig auf den in Jöllenbeck überzeugenden Lennart Voss (am Donnerstagstraining umgeknickt) verzichten musste, auf Augenhöhe gegen den Vizemeister der Vorsaison gezeigt.

So eroberte Verl nach 9:12-Rückstand (17. Minute) eine 16:14-Führung (25.). Mittelmann Mattis Leitner mit sechs Treffern und Moritz Herzog auf Halblinks setzten sich gegen Mennighüffens starken Innenblock durch.

Hinten gelang es fünf VfL-Angriffe ohne Gegentor zu verteidigen. Als Herzog mit Kniebeschwerden nicht weitermachen konnte und Leitner eine Pause brauchte, begann die Partie zu kippen. Mit vier Toren in Folge warf sich Mennighütten zur Pause mit 18:16 nach vorn und legte nach Wiederbeginn direkt zwei Treffer nach.

„Als wir einfachen Handball gespielt haben, waren wir erfolgreich. Als wir begonnen haben, Fernsehhandball zu spielen, wurden zu viele Bälle einfach weggeworfen", sagte Gottsleben. Dazu kamen vergebene gute Chancen von Außen und vom Kreis, wobei Rechtsaußen Lukas Hartkämper mit sechs Treffern ein gutes Spiel machte.

Am Ende fehlten die Wechselmöglichkeiten im Rückraum, wo sich immerhin Thilo Vogler mit sechs Treffern behauptete. Auch im Überzahlspiel hatten die Gäste Vorteile. Wenn wir nicht am Maximum spielen, können wir unsere Schwachen nicht kompensieren", zog Gottsleben Fazit. Mit 0:8-Punkten liegen die Verler gemeinsam mit Lit (25:26 gegen Steinhagen) am Tabellenende.