Aus Australien direkt auf die Verler Bank?

Verl (dh). Am morgigen Samstag kehrt Theresa Hayn von ihrem mehrmonatigen Australien-Aufenthalt zurück. Wunschvorstellung von Trainer Falk von Hollen ist, dass die Rückraumspielerin des TV Verl bereits am Abend im wichtigen Oberliga-Auswärtsspiel beim noch punktlosen Tabellenschlusslicht HSG Hüllhorst (18.30 Uhr) zumindest auf der Bank sitzen wird. »Ob sie es nach ihrem 24-stündigen Flug rechtzeitig schafft, kann ich aber nicht einschätzen«, sagt von Hollen. Aus handballspezifischer Sicht dürfte es indes keine Einwände geben, denn »Tessa« hat sich vor Ort in einem Universitätsteam fit gehalten und befindet sich laut von Hollen in einem »vernünftigen Zustand«.

Nicht erst die 18:36-Niederlage gegen Dortmund hat aufgedeckt, dass es den Verlerinnen an Physis und vor allem an Gefahr aus dem Rückraum fehlt. Um so mehr wird das Comeback von Hayn herbeigesehnt. Hüllhorst sieht Falk von Hollen als »Gegner auf Augenhöhe«, sein Team müsse »sehr präsent im Kopf« sein und konsequent die eigene Schiene durchspielen. Mit der am Knie verletzten Chiara Zanghi (MRT-Termin Anfang nächster Woche) fehlt dem TVV eine absolute Leistungsträgerin, zudem konnten Pia Laker und Janice Habig nicht kontinuierlich trainieren. »Wir haben die Chance, gemeinschaftlich einen Schritt nach vorne zu machen. Aber das geht nur über den Kampf«, sagt Falk von Hollen.

TV Verl beim 18:36 physisch unterlegen

Verl (dh). Nicht nur nominell ist der ASC Dortmund am Samstag mindestens eine Nummer zu groß für die Oberliga-Handballerinnen des TV Verl. Während die Gäste mit zwei kompletten Mannschaften anreisen, scharrt Falk von Hollen nach der deutlichen 18:36 (11:18)-Niederlage nur ein kleines Grüppchen um sich. Auch im Spiel hat es oft den Anschein, als ob eine Nachwuchsmannschaft gegen ein Seniorenteam antritt. »Allein von der Physis her hat Dortmund ganz andere Möglichkeiten als wir«, sagt der Verler Trainer: »Da stehen drei Spielerinnen mit mehr als 1,80 Meter im Innenblock und müssen sich nur ein bisschen bewegen – schon haben wir aus dem Rückraum keine Möglichkeiten mehr.«

1:0 leuchtes es von der Anzeigetafel, anschließend bleiben die Verlerinnen zehn Minuten ohne Tor. Da führen die Gäste bereits mit 6:2 und lassen den Hausherren keine Chance mehr. Immer wieder bleibt der TVV in der gegnerischen Abwehr hängen, immer wieder hagelt es Gegenstöße. Bezeichnend, dass die Verler Torhüterin Mareen Stüker noch die beste Spielerin in Reihen des TVV ist. Sie verhindert mit mehreren Paraden und einigen gehaltenen Siebenmetern, dass Dortmund keine 40 Tore erzielt. Chiara Zanghi (Knieverletzung) wird auf Seiten der Gastgeberinnen schmerzlich vermisst, die Rückkehr von Theresa Hayn aus Australien Ende des Monats wird mehr denn je herbeigesehnt.

Verl (zog). Eine bedenklich schwache Leistung der Verler Oberligahandballerinnen mündete am Samstag folgerichtig in eine 18:36 (11:18)-Heimklatsche.

Den Ausfall von Spielmacherin Chiara Zanghi (Innenbanddehnung) konnte das Team von Falk von Hollen gegen den in allen Belangen überlegenen ASC Dortmund zu keinem Zeitpunkt auffangen. „Wir wussten, dass die Dortmunderinnen gut sind. Aber, dass sie so viel besser sind, haben wir nicht gedacht“, sah der Verler Trainer viele Ballverluste gegen einen physisch sowohl in der Körpergröße als auch in der Schnelligkeit übermächtigen Gegner.

Das schlug sich sofort in den Zwischenständen nieder. Nach dem 1:0 durch Josi Löbig, der diesmal kaum etwas gelang, ließen die Gäste sechs Treffer zum 1:6 folgen. Erst nach zehn torlosen Minuten seitens Verls erzielte Jasmin Zimmermann das 2:6.

Zwei böse Fehlabspiele von Tabea Wernecke sorgten für zwei Gegentreffer zum 5:13 innerhalb einer Minute. Die zweite Halbzeit begann mit einem Torwurf von Lara Blumenfeld, der von der ASC-Torfrau gefangen wurde.

Von unserem Redaktionsmitglied Stefan Herzog

Verl (gl). Das zweite Spiel hintereinander verloren und die ersten Heimpunkte abgegeben haben die Verbandsligahandballer des TV Verl am Samstag beim klaren 23:36 (9:18) gegen einen starken CVJM Rödinghausen. Was die nun mit 2:4-Zählern ins untere Tabellendrittel zurückgefallenen Verler aber viel mehr betrübte, war die Verletzung von Leistungsträger Thomas Fröbel.

Bei einem Gegenstoß in der 43. Minute wollte der wohl wichtigste Spieler im Verler Teamgefüge von links in die Mitte ziehen. „Dabei ist ohne Fremdeinwirkung der linke Fuß hängengeblieben und es hat laut knack im Knie gemacht“, sagte Fröbel als er auf Krücken und mit einem Blick, der nichts Gutes verhieß, die Halle verließ. Da war das Spiel beim Stand von 14:25 längst gelaufen.

Beim 5:8 (16. Minute) und 6:9 (18.) gelang es den Verlern noch, den Rückstand überschaubar zu halten. Doch basierend auf einem überragenden Torwart Jan-Hendrik Koch sowie einer erfolgreichen Sonderbewachung für Fröbel liefen die Rödinghausener immer wieder Gegenstöße, trafen aber auch aus dem Rückraum und vom Kreis und hielten und Tempo und Torgefahr auch hoch, als Trainer Pascal Vette mit Cilian Krenz oder Kim Niclas Bönsch die junge Garde aufs Parkett ließ.

23:36 gegen Rödinghausen – Fröbel schwer verletzt

Verl(WB). Es gibt diese Tage, an denen man lieber im Bett geblieben wäre. Am Samstag war für die Verbandsliga-Handballer des TV Verl so einer – und einen erwischte es bei der krachenden 23:36 (9:18)-Heimniederlage gegen den CVJM Rödinghausen besonders schlimm: Thomas Fröbel.

Mit Tränen in den Augen und auf Krücken gestützt humpelt die Fixfigur des Verler Spiels nach der Pleite aus der Halle. Was ist passiert? In der 43. Minute verletzt sich Fröbel ohne Einwirkung eines Gegenspielers schwer am linken Knie. »Als ich von Außen in die Mitte ziehen wollte, ist es einmal nach rechts und dann nach links weggeknickt. Es hat furchtbar geknackt und wahnsinnig weh getan«, schildert der Haupttorschütze des TVV die Szene. Fast resignierend fügt Thomas Fröbel an: »Wenn da etwas kaputt ist, dann war es das für mich.«

So weit will sein Trainer natürlich noch nicht denken. »Ich hoffe, dass es kein Kreuzbandriss ist. Für Thomas tut es mir leid, wir sind alle geschockt«, sagt Sören Hohelüchter, der am Samstagabend frühzeitig die Felle davonschwimmen sieht. Die Gäste sind den Verler in allen Belangen überlegen, die Niederlage zeichnet sich bereits beim 3:8 nach 13 Minuten ab. Fröbel wird von Anfang an komplett aus dem Spiel genommen. »Wir haben ganz viele Baustellen«, wirft Sören Hohelüchter die Stirn in Falten. Im Positionsspiel wirkt seine Mannschaft ideenlos und das Spiel ist so fehlerbehaftet, dass Rödinghausen zum Gegenstoß förmlich eingeladen wird.

Verl (zog). Auch im dritten Saisonspiel und zweitem Heimauftritt spricht Sören Hohelüchter, Trainer des Handball-Verbandsligisten TV Verl, dem Gegner die Favoritenrolle zu und nennt dafür gute Gründe. „Das ist abermals eine Herkulesaufgabe“, stuft Hohelüchter das am Samstag um 19 Uhr in der – seit dieser Woche mit freiem WLAN-Zugang für alle Zuschauer ausgestatteten – Verler Sporthalle ein.

Denn Gegner Rödinghausen, der vor jeder Spielzeit schon fast traditionell zu den Mitfavoriten auf Titel und Aufstieg gezählt wird, hat sich in diesem Jahr noch einmal gut verstärkt. So ist mit Frederik Iffland ein Kreisläufer mit Zwei-Meter-Gardemaß von der HSG Spradow zur Mannschaft von Trainer Pascal Vette gewechselt. Der studienbedingt schon als Abgang vermutete Rückraumspieler Lukas Reese bleibt nun doch. Außerdem wird der in den ersten zwei Spielen verletzt aussetzende Alexander Deuker, Haupttorschütze sowie Dreh- und Angelpunkt des Gästeangriffs, an diesem Wochenende wohl wieder mitwirken.

Verl (zog). Durch den verletzungsbedingten Ausfall von Spielmacherin Chiara Zanghi muss sich Trainer Falk von Hollen vor allem für den Angriff des Frauenhandball-Oberligisten TV Verl etwas einfallen lassen.

Die im Spiel bei Menden erlittene Knieverletzung der quirligen Leistungsträgerin hat sich bei einer Untersuchung zu Wochenbeginn als Innenbanddehnung mit mindestens vierwöchiger Pause entpuppt. Endgültige Klarheit wird aber erst eine MRT-Untersuchung in gut zwei Wochen bringen.

Beginnend mit dem Heimspiel gegen den ASC Dortmund am Samstag um 17 Uhr wird der aus Steinhagen gekommene Neuzugang Pia Laker (Bild) auf die Mittelposition oder auf „Halblinks“ rücken. „Sie hat ja bereits im ersten Saisonspiel ein gutes Spiel gemacht, muss sich aber natürlich noch in die Abläufe hineinfinden“, traut von Hollen der kleinen, aber schnellen, torgefährlichen und selbstbewussten Laker zu, die Aufgabe zu lösen.

Laker soll nun schneller in ihre Rolle wachsen

Verl (dh). Zwischen Hoffen und Bangen befindet sich derzeit Chiara Zanghi. Nach ihrer erlittenen Knieverletzung im mit 27:33 verlorenen Auswärtsspiel des TV Verl bei der SG Menden Sauerland Wölfe II lautet die erste Diagnose aus orthopädischer Sicht: Innenbanddehnung. Damit ist »Kiki« aber noch längst nicht aus dem Schneider. In zwei Wochen steht eine MRT-Untersuchung an, die durchaus noch eine gravierendere Verletzung ans Tageslicht bringen könnte. »Unabhängig davon wird sie uns aber vier bis fünf Wochen fehlen«, sagt TVV-Trainer Falk von Hollen, der im ohnehin dünn besetzten Rückraum zum Improvisieren gezwungen wird: »Ihr Ausfall tut uns sehr weh.«

Doch in jeder Krise liegt bekanntlich auch eine Chance. Und die könnte Pia Laker, die eigentlich Stück für Stück in das Verler Spiel integriert werden sollte, bereits im morgigen Heimspiel des Frauenhandball-Oberligisten gegen den favorisierten ASC Dortmund (17 Uhr) nutzen.

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