Verl (zog). Wenn Frauenhandball-Oberligist TV Verl am Samstag um 17 Uhr den Tabellenzwölften Handball Bad Salzuflen empfängt, dann gibt es ein Wiedersehen mit mehreren einst auch in Verl aktiven Spielerinnen sowie mit Trainer Uwe Landwehr.

Der hatte das TVV-Team von 2002 bis 2006 und dann noch einmal in der dritten Liga bis 2010/11 trainiert. Nach dem geglückten Klassenerhalt hatte der Bielefelder seinerzeit in Verl bessere Bedingungen eingefordert, worauf sein Vertrag nicht verlängert worden war. In früheren Zeiten ein Verler Trikot getragen haben die Gästespielerinnen Jette Polenz, Maria Ravn Jörgensen, Bianka Jacobkersting (ehemals Henke), Ramona Rußkamp und Torfrau Laura Sandmann.

Berührungspunkte und Kontakte gab es bereits vor dieser Saison, als sowohl der Drittligaabsteiger Salzuflen als auch der TV Verl teils dieselben Spielerinnen bezüglich eines Wechsels angesprochen hatten. Kein Wunder, dass TVV-Trainer Falk von Hollen von einem sehr interessanten Spiel gegen den lange Zeit klassenhöheren Nachbarn aus dem Lipperland spricht. „Da ist schon Brisanz drin“, hofft von Hollen, dass seine Mannschaft an die Leistung beim Punktgewinn in Hüllhorst anknüpft, dabei aber bis zum Ende abgeklärt bleibt.

Remis der Verler Oberliga-Frauen in Hüllhorst

Hüllhorst (dh). Ein gewonnener oder verlorener Punkt? Diese Frage konnte Falk von Hollen nach dem 24:24 (13:12) seiner Oberliga-Handballerinnen des TV Verl beim HSG Hüllhorst nicht abschließend beantworten. »Es gibt ein lachendes und ein weinendes Auge«, sagte der Trainer, der sich über den klaren Auftritt seiner Mannschaft nach zuletzt zwei schwächeren Spielen freuen durfte: »Das war richtig gut. Wir sind nicht in Fragmente zerbrochen, sondern als kompakte Einheit aufgetreten. Unser Rückzugsverhalten war diesmal deutlich besser.«

Bis zur 45. Minute lief auch alles nach Plan, die Verlerinnen lagen dank einer starken Abwehrleistung beim 21:17 mit vier Toren vorne. Unnötige Zeitstrafen und einige vergebene Chancen sorgten dann aber dafür, dass die Mannschaft unruhig wurde. »Wir haben den Rhythmus verloren und uns von der Nervosität in der Halle anstecken lassen«, sagte von Hollen.

In der torarmen Schlussphase glichen die Gastgeberinnen zum 23:23 sowie 24:24 aus und hatten mit dem letzten Angriff sogar noch die Chance auf einen Sieg. »Von daher kann ich mit dem Punkt leben. Aber 70 Prozent solcher Spiele gewinnt man eben«, so Falk von Hollen.

Verbandsligist verliert in Spradow mit 23:29

Bünde-Spradow (dh). Sören Halstenberg, Torhüter der HSG TuS/EK Spradow, stand den Handballern des TV Verl am Samstagabend mehr als einmal im Weg. »Wir sind mit 12 bis 15 freien Würfen an ihm gescheitert«, nannte Trainer Sören Hohelüchter den Hauptgrund für die 23:29 (14:15)-Niederlage seines Teams.

Andre Hesse lag mit einem grippalen Infekt daheim im Bett und Jan Hendrik Schott (Fußprobleme) konnte nur bei einem Angriff eingesetzt werden. So traten die Verler mit dem absolut letzten Aufgebot an. »Dafür haben wir strukturierten Handball gespielt. Die Mannschaft war auch bereit, den Kampf anzunehmen und hat sich nicht aufgegeben«, zeigte sich Hohelüchter unter den gegebenen Umständen zufrieden: »Wir hatten eine gute Spielanlage und waren auch mental voll da.«

Doch die Verler hechelten stets einem Rückstand hinterher und schafften lediglich beim 17:16 (35.) eine eigene Führung. Knackpunkt war dann die Schluss-Viertelstunde, in der die Gäste nur noch dreimal trafen. Da auch Spradow Nerven zeigte, schleppte sich die Partie vom 20:21 (44.) auf 21:23 (50.) aus Verler Sicht, dann musste der TVV aber abreißen lassen.

Verl (zog). „Wir haben diesmal gegen einen Mann verloren und das war der gegnerische Torwart Sören Halstenberg“, bilanzierte Sören Hohelüchter, Trainer des Handball-Verbandsligisten TV Verl, die 23:29 (14:15)-Niederlage bei der HSG Spradow.

Die Verler machten in der ersten Partie ohne den lange ausfallenden Thomas Fröbel (Kreuzbandriss) vieles richtig und hielten den Rückstand bis zum 21:23 in der 50. Minute in einem knappen Rahmen. „Die sechs Tore Differenz am Ende waren deutlich zu viel. Aber wir haben 12 bis 15 Würfe frei vor dem Tor verworfen“, sah der Trainer, wie Gegenstöße oder beste Gelegenheiten nach gelungenen Zweikämpfen an Halstenberg abprallten.

In der Abwehr zeigten die Gäste trotz der acht Treffer des Spradower Haupttorschützen Daniel Danowski eine ordentliche Leistung. Im Angriff wurden gute Chancen herausgespielt, aber eben nicht genutzt.

Die Personaldecke der Verler war sehr dünn. Denn der erkältete Andre Hesse kam gar nicht zum Einsatz, Hendrik Schott musste nach nur einem Angriff wegen Fußproblemen wieder raus.

Verl (zog). Am Ende überwogen dann doch die positiven Aspekte. „Die Mannschaft ist nach zwei Niederlagen und einem 2:6-Rückstand sehr souverän zurückgekommen“, ordnete Trainer Falk von Hollen die Punkteteilung des TV Verl beim 24:24 (12:13) gegen die HSG Hüllhorst in der Frauenhandball-Oberliga ein.

Andererseits waren die Gäste aus Verl die bessere Mannschaft und waren, nach dem sie sich zur Pause auf 12:13 herangekämpft hatten, kurz nach Wiederanpfiff in Führung gegangen. In der 46. Minute lagen Verl sogar mit 21:17 vorne. „Da hatten wir die Partie im Griff. Doch diesen hart erarbeiteten Griff haben wir wieder hergegeben“, sagte von Hollen. So ließen die Gäste im letzten Viertel gleich drei beste Chancen ungenutzt und mussten bei einer 4:6-Unterzahl nach Zeitstrafen gegen Janice Habig und Lara Blumenfeld in der 54. Minute sogar um den einen Punkt bangen.

In der 56. Minute traf die zehnfache Torschützin Josi Löbig zur 34:23-Führung, Hüllhorst glich dreieinhalb Minuten vor dem Ende aus und sorgte bei Ballbesitz 45 Sekunden vor Abpfiff noch einmal für zitternde Knie bei den Verlerinnen. Sowohl Janice Habig als auch Pia Habig waren durch Fußprobleme gehandicapt.

Verl (zog). Nach der 18:36-Heimklatsche vor einer Woche geht es Falk von Hollen, dem Trainer der Oberligahandballerinnen des TV Verl darum, im heutigen Auswärtsspiel bei der HSG Hüllhorst ein Zeichen zu setzen.

„Ich hoffe, dass wir bei einem Gegner auf Augenhöhe zeigen, was wir drauf haben“, sagt der Sportpädagoge. Die Gastgeberinnen werden angesichts von 0:6-Punkten äußerst motiviert zu Werke gehen.

Personell gibt es beim TVV neben dem Ausfall von Chiara Zanghi zwei große Fragezeichen. In der abgelaufenen Trainingswoche sind sowohl Pia Laker als auch Janice Habig mit dem Fuß umgeknickt. Ein weiteres Fragezeichen steht hinter Theresa Hayn, die heute von ihrem mehrmonatigen Australien-Aufenthalt zurückerwartet wird.

„Ob sie nach dem langen Flug willens und in der Lage ist, gleich bei uns mitzuspielen, werden wir kurzfristig sehen“, sagt der Trainer, der gespannt ist, wie die Mannschaft mit der Herausforderung Hüllhorst umgeht. „Die, die da waren, haben gut trainiert. Die Spielerinnen fragen nicht, warum sie springen müssen, sondern nur wie hoch“, lobt der Trainer den Willen seines Teams.

Verl (zog). Aus der Befürchtung von Samstag ist die durch ein MRT bestätigte Hiobsbotschaft geworden: Handball-Verbandsligist TV Verl muss lange auf Thomas Fröbel verzichten. Der Schlüsselspieler zog sich im Heimspiel gegen Rödinghausen ohne Gegnereinwirkung einen Riss des vorderen Kreuzbandes im linken Knie zu. Voraussichtlich wird der 27-Jährige im Oktober in Münster operiert und steht frühestens zur Vorbereitungsphase der Saison 18/19 wieder zur Verfügung.

Mit Sebastian Göller (hat nach Verletzung aufgehört), Thilo Vogler (lange Pause nach Mittelfußbruch), Tim Reithage (zweite Mannschaft und verletzt) und den Abgängen von Sergej Braun und Fabian Raudies ist dem heimischen Handball-Verbandsligisten damit im Vergleich zum Vorjahr eine komplette erste Sechs verloren gegangen. „Das steckt kein Verein einfach so weg. Ab sofort geht es für uns darum, den Abstieg zu verhindern“, hat Trainer Sören Hohelüchter das Saisonziel notgedrungen deutlich heruntergeschraubt. Neuzugänge sind nicht in Sicht.

Am Samstag tritt der TVV bei einem Mitkonkurrenten an. Die HSG Spradow hat in den Vorjahren immer um den Klassenerhalt gekämpft und ist aktuell bei 2:4 Zählern gleichauf mit Verl. „Sie haben ihr Spielsystem wenig verändert“, hofft Hohelüchter auf ein trotziges Zusammenrücken seines Kaders. Ein Fragezeichen steht hinter André Hesse (Grippe).

TV Verl muss jetzt über das Kollektiv kommen

Um eine Operation wird Thomas Fröbel nicht herumkommen. Der Rückraum- und Führungsspieler des TV Verl hat sich wie befürchtet im Heimspiel gegen Rödinghausen einen Riss des vorderen Kreuzbandes im linken Knie zugezogen. Die Verler haben bereits Kontakt zu einem Arzt in Münster aufgenommen, der in zwei bis drei Wochen den Eingriff vornehmen soll. »Wir können froh sein, wenn uns Thomas in der Vorbereitung auf die kommende Saison wieder zur Verfügung steht«, sagt TVV-Trainer Sören Hohelüchter. Dass Fröbel seine Karriere ganz beenden wird, kann Hohelüchter zwar nicht ausschließen, derzeit gibt es darauf aber keine Hinweise: »Thomas ist trotz Verletzung jeden Tag im Fitness-Studio und wirkt motiviert.«

Durch das vorzeitige Saisonende des Leistungsträgers hat sich die ohnehin schon prekäre Personallage bei den Verlern zusätzlich verschärft. »Es ist alles unbefriedigend. So eine Situation hätte natürlich niemals eintreffen dürfen«, sagt Hohelüchter, der mit Thilo Vogler bekanntlich ein zweites Sorgenkind in seinem Kader hat. Gestern sollte eine weitere Röntgenuntersuchung Aufschluss darüber geben, ob der Mittelfußknochen endlich zusammengewachsen ist. Geben die Ärzte grünes Licht, dann kann der Rückraumspieler seine Rehaphase beginnen und würde in etwa einem Monat wieder zur Verfügung stehen. »Wir müssen jetzt zusammenrücken und die Aufgaben über das Kollektiv lösen«, fordert Hohelüchter vor der morgigen Partie um 18 Uhr bei der punktgleichen HSG TuS/EK Spradow (beide 2:4). Einen eigenen Einsatz schließt der zuletzt in der dritten Mannschaft des TV Verl aktive Sören Hohelüchter aus: »Ich habe keine Lust, meine Gesundheit aufs Spiel zu setzen.« Nach erst drei absolvierten Partien will der Coach die Situation »nicht dramatisieren«, denn im Großen und Ganzen sei noch nichts passiert. Die Zielsetzung ist jedoch eindeutig: »Wir haben nie über etwas anderes nachgedacht, als die Liga zu halten.«

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