Handball: Verbandsligist TV Verl siegt als erstes Team beim RSV Altenbögge-Bönen.

Verl (gwi). Sie wollten als erstes Team im Hexenkessel von Bönen gewinnen. Versprochen – gehalten! Handball-Verbandsligist TV Verl holte fünf Wochen nach der Heimpleite gegen den RSV Altenbögge-Bönen im Rückspiel einen 22:18 (10:10)-Erfolg und schob sich auf Platz fünf der Tabelle (17:13 Punkte).

„Das war in der Defensive der beste Kampf, den wir in dieser Saison geführt haben“, sagte TVV-Coach Robert Voßhans. Er wusste, dass die Gastgeber im Angriff gerne und viel ins Eins-gegen-eins gehen, aber aus der Distanz Schwierigkeiten haben. Also stellte Voßhans seine Schützlinge weit zurück. „Bis auf eine Schwächephase ist unser Matchplan voll aufgegangen“, gab der Trainer erfreut zu Protokoll. Nur zu Beginn wollten seine Spieler den RSV zu früh attackieren.

Handball: Frauen-Oberligist TV Verl verliert gegen Bochum-Riemke mit 30:33.

Eine Akteurin ergreift aber ihre Chance beim Schopf.

Verl (gwi). Das 1:0 fiel durch Kim Wienböker, ebenso das 4:1, das 7:3 und das 8:5 – und noch fünf Treffer mehr. Es schien, als wolle sich die Rückraumspielerin des Handball-Oberligisten TV Verl mal so richtig freischießen, nachdem sie zuletzt häufig auf der Bank geschmort hatte oder als Innenblockerin nur in der Defensive eingesetzt gewesen war. Doch auch das Offensiv-Feuerwerk der Halblinken half ihrem Team nicht, die 30:33 (15:14)-Niederlage im ersten Spiel der Aufstiegsrunde gegen den SV Bochum-Riemke zu verhindern.

Verl (zog). Der vierte Rückrundenspieltag der Handball-Verbandsliga war ein perfekter für den TV Verl. Dazu trug die Mannschaft von Robert Voßhans mit der starken Leistung zum 22:18 (10:10)-Auswärtssieg beim RSV Altenbögge-Bönen den Hauptanteil bei. Und weil die Konkurrenz mitspielte, hat der TVV bei 17:13 Zählern nun zehn Pluspunkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang.

Hatten die Altenbögger in Verl noch ihren ersten Auswärtssieg gefeiert, revanchierten sich die Verler nun mit der ersten Heimniederlage für den RSV. „Dabei ist unser Matchplan voll aufgegangen, und die Mannschaft zeigt ihre Entwicklung, indem sie in der Lage ist, eine Vorgabe immer länger konsequent umzusetzen“, lobte Voßhans sein Team.

So zwangen die Gäste den Gegner dank ihrer stabilen 6:0-Abwehr lange ins Positionsspiel. „So sind sie nicht in die Zweikämpfe und nicht in ihr Gegenstoßspiel gekommen, und einen Schützen aus der zweiten Reihe haben sie nicht“, sah der Trainer seine Jungs 40 Minuten lang in der Abwehr arbeiten. Zudem zeigte Alexander Greitens im Tor eine überragende Leistung: „Wenn ein Wurf durchkam, war er da. Das war eine Quote von locker 65 bis 70 Prozent.“

Verl (zog). Eines ist gleich beim ersten Aufstiegsrundenspiel der Verler Oberligahandballerinnen deutlich geworden: Sommerhandball ohne den letzten Ehrgeiz ist auch bei zwei Mannschaften, die mit dem Kampf um die Meisterschaft nichts zu tun haben werden, nicht zu befürchten. Denn die 30:33 (15:14)-Niederlage, die der TV Verl am Samstag bei Teutonia Riemke kassierte, war hart umkämpft, geprägt von Hektik und Aufregung.

„Wir sind nach gutem Start im Kopf nicht bei uns geblieben. Das gilt auch für mich“, kommentierte Trainer Ruben Voßhans, der in der 54. Minute eine Zeitstrafe kassierte, als er sich – zuvor bereits ermahnt – darüber beschwerte, dass die Unparteiischen für einen Wechselfehler auf Verler Seite die falsche Spielerin be-straften. Für die Aktion davor hatte Verl einen Siebenmeter bekommen, den Lara Blumenfeld zum 26:31 verwandelte. Die Partie war da bereits vorentschieden.

Handball: Verbandsligist TV Verl reist zum RSV Altenbögge-Bönen, um den ersten Fleck auf deren weißer Heimweste zu platzieren.

Verl (gwi). Besonders gute Erinnerungen hat Handball-Verbandsligist TV Verl nicht an den RSV Altenbögge-Bönen. Dafür sind die Eindrücke aber noch recht frisch. Erst vor einem guten Monat fand das Hinspiel statt und endete mit einer 22:26-Niederlage für die Verler.

„Das war eines unserer schlechtesten Spiele. Da haben wir noch was gutzumachen“, stellt Trainer Robert Voßhans klar. „Die haben uns Punkte zu Hause abgenommen, jetzt wird es Zeit, dass wir denen ihre erste Heimniederlage zufügen“, so der Trainer ganz kämpferisch.

Kampfgeist haben seine Schützlinge im Hinspiel vermissen lassen. „In Überzahl haben wir katastrophal gespielt und vier Gegentore kassiert“, nennt Voßhans ein Beispiel und ergänzt: „Wenn deren Torwart schon sagt, dass er gegen uns sein bestes Spiel gemacht hat, sagt das doch alles.“

Handball: Frauen-Oberligist TV Verl reist ohne Jugendspielerinnen nach Bochum.

Verl (gwi). Die Vorrunde der Frauenhandball-Oberliga endete am Donnerstagabend mit einem Happy-End aus Sicht des Kreises Gütersloh. Der letzte noch zu ermittelnde Mitspieler des TV Verl in der Aufstiegsrunde heißt TuS Brockhagen. Die Mannschaft aus dem Altkreis Halle setzte sich mit 27:22 im entscheidenden Spiel gegen Petershagen/Lahde durch und zieht als Dritter der Vorrundengruppe mit in die Spiele um die Meisterschaft ein.

Für die Verlerinnen stellt das keine Veränderung dar, da sie sich bereits zuvor als Gruppenvierter haben einstufen lassen, um für das erste Spiel am Samstag in Bochum-Riemke planen zu können. Immerhin wurden noch zwei Punkte auf das Konto der Schützlinge von Ruben Voßhans addiert, die sie in der Vorrunde gegen Brockhagen geholt hatten. Dennoch lässt die Startposition vom letzten Platz viel Luft nach oben. „Wir haben uns zusammengesetzt und als neues Ziel definiert, dass wir ein positives Punktekonto herstellen möchten“, sagt Voßhans.

Dafür müsste es mit einem Sieg in Bochum losgehen. Die Vorzeichen stehen nicht ganz so gut, weil die A-Jugendlichen mit Ausnahme von Mila Peshikj nicht zur Verfügung stehen. Auf der rechten Seite fehlt Nina Strohmeier. „Über die Qualität des Kaders mache ich mir aber trotzdem keine Sorgen“, sagt der Trainer.

Von Stefan Herzog

Verl (gl). Erst gestern Abend ist im Frauenhandball-Nachholspiel der Oberliga-Vorrunde zwischen der HSG Petershagen/Lahde und dem TuS Brockhagen die Entscheidung darüber gefallen, wer als vierte Mannschaft in die Aufstiegsrunde einzieht. Für den qualifizierten TV Verl hat sich in der nach Redaktionsschluss beendeten Partie entschieden, ob er in der Abschlusstabelle der Vorrunde Platz drei oder vier belegt.

Die Platzierung als solche ist den Verlerinnen ziemlich schnuppe, allerdings wird danach der Spielplan der schon am Samstag startenden Aufstiegsrunde generiert. So hätten Trainer Ruben Voßhans und sein Team erst heute gewusst, ob sie morgen bei Teutonia Riemke oder am Sonntag beim TVE Nethpen hätten antreten müssen.


„Das zu planen, wäre schwierig geworden, vor allem im Hinblick auf die Kaderergänzung durch A-Jugendliche. Denn die spielen am Sonntag in Minden“, erläutert Voßhans, warum er im Vorfeld Kontakt zu Bernd Kuropka, stellvertretender Leiter der TK im Handballverband Westfalen aufgenommen hatte. Der bat Voßhans um Klärung mit Petershagen und Brockhagen. Denen war eine vorzeitige Einordnung auf Rang drei recht, weil das entsprechende Spiel in Netphen erst am Sonntag angepfiffen wird und der Gewinner von gestern somit einen Tag länger Pause hat.

Verl (zog). Weil die Hinrundenbegegnung erst wegen des Verler Citylaufs und dann aufgrund von Coronafällen beim Gegner zweimal verlegt wurde, tritt Handball-Verbandsligist TV Verl nur fünf Wochen nach der 22:26-Heimniederlage bereits auswärts beim RSV Altenbögge-Bönen an.

Die Erinnerung an die vielen vergebenen Torchancen gegen den erfahrenen Bönen-Torwart Kai Kleeschulte sind deshalb noch frisch. „Da hatten wir eine extrem schlechte Quote. Auch das Überzahlspiel hat überhaupt nicht funktioniert“, sagt Trainer Robert Voßhans. So hatten die Verler gegen robust und mit viel Erfahrung im 6:0 verteidigende Gäste in der entscheidenden Phase trotz zwischenzeitlicher Vier-Tore-Führung am Ende klar das Nachsehen.

„Alle Spieler haben gesagt, wie unzufrieden sie mit diesem Spiel noch sind“, musste Voßhans sein Team, das bis auf die langzeitverletzten Eilke Voss und Frederic Trapphoff sowie dem privat verhinderten Marcel Erichlandwehr komplett ist, nicht motivieren.

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