Ruben Voßhans und Thorsten Nöthling produzieren Podcast


Verl (matt). Seit einigen Wochen hat Verl einen eigenen Sport-Podcast. Er trägt den Namen „VERLiebt in Sport“. Die achte Ausgabe ist aktuell zu hören. Die Macher dahinter sind Ruben Voßhans und Thorsten Nöthling.

In rund 45 Minuten werfen sie wöchentlich einen persönlichen Blick auf das lokale Sportgeschehen in der Stadt. „Das ist schon ziemlich umfassend“, sagt Ruben Voßhans – vor allem angesichts der Einwohnerzahl der Kleinstadt. Der Trainer der Handball-Oberliga-Frauen beim TV Verl hatte die Idee zu dem Podcast.

„Ich höre selber viele und gerade beim Joggen gern Podcasts“, erzählt der 30-Jährige, der sich einen Fan des immer populärer werdenden Mediums nennt. „Die Sportszene hat eben mehr zu bieten als nur Fußball und Handball.“ Aber so ganz ohne geht es dann doch nicht: Die Jugendturniere des Strenge-Cups, bei dem die E-Jugend des SC Verl den Titel verteidigte, werden in Folge sieben zuerst behandelt. Nöthling und Voßhans erinnern sich dabei belustigt an den Besuch David Beckhams im Jahr 2015, der sich wie ein Lauffeuer vor allem bei den Frauen der Ölbachstadt herumgesprochen hatte.

Gleichzeitig philosophieren Voßhans und Nöthling über die Kaderplanung des SC Verl. Einen kritischen Blick wirft das Duo auf den Fahrradunfall beim Triathlon in Marienfeld. Und sie schauen auf den erfolgreichen Start der Verler Triathletinnen in der Regionalliga, die mit Platz 8 von 18 Teams einen tollen Saisonstart hingelegt haben.

Auch der jüngst gehaltene Vortrag des Extremsportlers Jonas Deichmann bleibt nicht unerwähnt. „Ein cooler Typ“, sagt Nöthling über den Extremsportler. Dass im Rahmen der Kaunitzer Herren-50-Partie gegen Blau-Weiß Quelle in der Westfalenliga mit Younes El Aynaoui ein ehemaliger Top-20-Spieler aufgeschlagen hat, darf ebenso wenig fehlen, wie der Hinweis auf das 24-Stunden-Schwimmen der DLRG am vergangenen Wochenende aus Anlass des 50-jährigen Bestehens der Verler Rettungsschwimmer. 45 Minuten Podcast-Laufzeit: Das hört sich erst einmal lang an. „Und mir ist es ehrlich gesagt auch ein wenig zu lang“, sagt Thorsten Nöthling. Er beteuert, lieber auf eine Sendedauer um die 20 Minuten kommen zu wollen.

„Wir wollen vor allen Dingen die Geschichte hinter den Ereignissen erzählen“, betont der Verler, der an der Deutschen Sporthochschule in Köln studiert hat. Das kann ein Einspieler sein, eine Sprachnachricht oder ein Kurzinterview. Die Möglichkeiten sind quasi unbegrenzt. Aber Voßhans und Nöthling wollen auch anderen Fragen nachspüren. Zwei davon: Wie wird eigentlich beim Baseball gezählt und wie funktioniert die Gurtretter-Staffel bei den Rettungsschwimmern?


Hintergrund

Ruben Voßhans und Thorsten Nöthling loten die technischen Spielräume des Mediums Podcast aktuell noch aus. Der „VERLiebt in Sport“-Podcast soll in ihren Augen eine Alternative zu herkömmlicher Sport-Berichterstattung bieten. „Weil wir durch O-Töne Nähe und persönlichen Bezug herstellen können“, sagt Voßhans.

Um die Tageszeitung und damit um professionell aufbereitete Informationen als Recherchegrundlage kommen die Podcaster dann doch nicht herum. In ihren Gesprächen spielen sich die Moderatoren lässig die Bälle zu. Nöthling fällt das aufgrund seiner Moderations-Erfahrung leichter als Voßhans, der die Technik während der Aufzeichnung bedient. Geschnitten wird nicht. Die Sendung soll als sogenanntes Live-Take, als Aufnahme an einem Stück, gehört werden.

Bei Streamingdiensten wie Apple Podcasts und Spotify ist das digitale Lokalsport-Magazin bereits gelistet. Aus dem Stand erreicht es mehr als 200 Hörerinnen und Hörer. „Unser Traum ist, auf eine Stammquote von 500 Leuten zu kommen“, sagt Voßhans. Immer dienstags zeichnen die beiden den Podcast auf. Schon am Abend des selben Tags steht der Sporttalk üblicherweise im Internet. (matt)

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