Verl (zog). Die Handballabteilung des TV Verl muss sich mit dem Doppelabstieg seiner beiden Flaggschiffe auseinandersetzen. Denn genau wie das spielfreie Frauenteam in der Oberliga haben auch die von Robert Voßhans trainierten Männer in der Verbandsliga im Grunde keine Chance mehr auf den Klassenerhalt.

Am Freitagabend verloren die Verler ihr Nachholspiel beim HC TuRa Bergkamen mit 24:34 (11:14). In drei noch ausstehenden Spielen kann die Mannschaft den Fünf-Punkte-Rückstand auf den Kreisrivalen TV Isselhorst zwar mit geringer theoretischer Restwahrscheinlichkeit noch aufholen: Doch aufgrund der prekären Situation in der dritten Liga mit bereits drei feststehenden Absteigern aus Westfalen, müssten laut neuester Information des westfälischen Handballverbandes (HVW) auch die jeweils Siebtplatzierten der Verbandsliga ohne Relegation in die Landesliga runter, wenn denn auch der vierte Drittliagaabsteiger aus Westfalen käme. Auch Isselhorst kann damit sicher nur für ein weiteres Jahr in der Verbandsliga planen, wenn das Team sich noch um einen Platz nach vorn arbeitet.

Am Freitag in Bergkamen kassierten die Verler dreimal fünf Gegentore ohne eigenen Treffer. Beim ersten Mal zum 0:5 und dann nach guter Phase zur 10:9-Führung bis zum 10:14-Rückstand sowie im zweiten Durchgang vom 19:23 zum 19:28. Als die Mannschaft dann mit dem siebten Feldspieler und offener Deckung in der Schlussphase volles Risiko ging, setzten sich die Gastgeber, die als Tabellendritter nicht mehr in die Bredouille kommen sollten, bis zum 34:24-Endstand ab.

Unerwartete Ballverluste („Im Tennis sind das unforced errors“, so Voßhans) machten dabei viele Konter des Gegners möglich. Diese Fehler entstanden auch aufgrund der Personalnot. Denn weder Thomas Fröbel noch Lennart Voss und Torwart Fabian Stroth standen zur Verfügung, Niklas Janzen konnte nur wenig eingesetzt werden. So lag im Rückraum viel Verantwortung auf Thilo Vogler, der einiges versuchte, dem aber nur wenig gelang.

„15 Zusagen haben wir ligaunabhängig. Möglich ist, dass zwei Spieler uns verlassen, dann werden wir uns auch nach Ersatz umschauen“, blickte Voßhans auf die nächsten Wochen und versprach gleichzeitig, bis zum Saisonfinale (am 6. Mai wieder gegen Bergkamen) vollen Eisatz aller Spieler: „Das sind wir uns selbst und allen anderen schuldig.“ Nach der Osterpause empfängt der TVV am Freitagabend, 21. April, den TV Isselhorst zum Derby.

TV Verl: Greitens/Tigges - Griese (1), Fischedick (3), Trapphoff (8), Dorow (3), Wittenstein, Schidetzky (2), Janzen, Erichlandwehr (1), Wiese (6), Jürgenliemke, R. Voßhans, Vogler

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