Von STEFAN HERZOG

Verl (gl). „Diese Partie war sinnbildlich für die gesamte Saison“, verband Trainer Robert seine Analyse des letzten Spiels mit dem Gesamtfazit der Spielzeit 2021/22 in der Handball-Verbandsliga. Das fiel für den Trainer des TV Verl insgesamt positiv aus, so wie bei der spannenden Schlussphase vor knapp 400 Zuschauern am Samstag in der Verler Dreifachhalle: „Wenn unsere Quote stimmt, wenn wir uns an den Matchplan halten, dann haben wir Erfolg.“

Weil seine Spieler das gegen den TuS Brockhagen aber erst in den letzten 20 Minuten taten, war die 11:20-Hypothek aus der 37. Minute zu groß, um noch gegen den TuS Brockhagen zu gewinnen. Doch mit der Aufholjagd bis zum 26:28-Endstand weckten die Verler ihr Publikum, das aus vielen Aktiven bestand, die das Ende der Saison auf der Tribüne und im Hallenfoyer zelebrierten.

Vorher hatten knappe 100 lautstarke und mit Banner und Fahnen angereiste Anhänger aus Brockhagen den Ton auf der Tribüne angegeben, genauso wie die Spieler von Timo Schäfer unten auf dem Parkett. Bei seiner ersten Rückkehr nach Verl erwies sich der vor zwei Jahren zum TuS gewechselte Patrick Schmidt dabei immer wieder als eine unüberwindliche Wand für die Verler Angreifer.

„Wir haben Schmidti zum Helden geworfen, und wir haben nicht genutzt, dass sie nicht schnell zurücklaufen“, sagte Voßhans. Andererseits: „So ein Aufbäumen nach Rückständen hätte ich mir in manch anderem Spiel gewünscht.“

Denn mit jedem Treffer, den die Verler, basierend nun auf einer offensiven 4:2- oder 3:3-Abwehr, herankamen, wich der vorherige Frust der Freude an der Aufholjagd. „Wenn man bedenkt, dass wir mit Lennart Voss, Niklas Janzen und Mathis Griese drei Rückraumspieler gemeinsam auf dem Feld hatten, die direkt aus der Jugend kommen, dann zeigt das das Potenzial dieser Mannschaft, dann machen diese Jungspunde Lust auf mehr“, so Trainer Voßhans.

Verabschiedet wurde nach dem Spiel Kreisläufer Albert Kreismann, der den Landesligisten HSG EGB Bielefeld als Trainer übernimmt. Wegen Leistenbeschwerden nicht dabei war Thomas Fröbel.

Eine gute halbe Stunde nach Abpfiff jubelten die vor der Halle wartenden Brockhagener über den Klassenerhalt, weil Konkurrent Steinhagen sein Spiel in Hörste verloren hatte und somit als Absteiger feststeht. Dicker Wermutstropfen für die Gäste war allerdings die Verletzung von Nico Stöckmann, der sich in der 40. Minute das Knie verdrehte und auf einer Turnmatte vom Feld getragen wurde.

TV Verl: Greitens/Stroth - Griese (1), Kreismann (7/6), Dorow (1), Voss (2), Wittenstein (39, Schidetzky (3), Janzen (1), Wiese (5), Jürgenliemke, Lücking, Vogler (3)

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