Verl (kra). Die Handballerinnen des TV Verl haben gestern das Training für die am 9. September mit einem Heimspiel gegen den TV Netphen beginnende Oberligasaison aufgenommen. Coach Falk von Hollen teilt die Vorbereitung in zwei große Blöcke bis zum 9. Juli und vom 10. August bis zum Serienstart ein. "Die Zeit sollte reichen", sagt der Coach und kündigt an, zunächst eine Bestandsaufnahme im athletischen und konditionellen Bereich machen zu wollen, um dann viel individuell zu arbeiten und allmählich in die technischen und mannschaftstaktischen Bereiche überzugehen.

TV Verl: zum Abschied Sieg für Esken und Friedrichs

Verl(WB). Gleich zwei Polizistinnen gehen vorgestern für den Frauen-Oberligisten TV Verl zum letzten Mal auf Handball-Streife: Torhüterin Judit Esken und Feldspielerin Dana Friedrichs verabschieden sich mit einem 35:24 (16:10)-Sieg gegen den Königsborner SV.

Beide haben gemeinsam ihre mehrjährige Ausbildung absolviert, beide werden am 1. September ihren Dienst als künftige Kommissarinnen antreten. Weil das Duo noch nicht weiß, welcher Wache es innerhalb Nordrhein-Westfalens zugeteilt wird, ist der zumindest vorläufige Abschied aus Verl unvermeidbar.

»Aber mein Spielerpass bleibt hier«, versichert Judit Esken, die gern weiter am Ball bleiben möchte. Voraussetzung: Ihr Beruf mit wechselndem Schichtdienst müsse sich mit dem Sport zeitlich vereinbaren lassen. »Entweder ganz oder gar nicht«, gibt es für die 21-Jährige keine Kompromisse. Wenn es sich einrichten lässt, möchte auch die vor zwei Jahren aus Altenhagen zum TVV gestoßene Dana Friedrichs dem Handball treu bleiben.

Von unserem Redaktionsmitglied Stefan Herzog

Verl (gl). Ende gut, alles gut? Das wäre für den TV Verl ein zu einfaches Fazit nach einem zweifellos gelungenen Saisonfinale mit dem sehenswert herausgespielten 35:24 (17:13)- Heimerfolg gegen den SV Königsborn.

Denn der Frauenhandball-Oberligist erlebte eine unruhige Saison, sportlich zwar immer über dem Strich zur Abstiegszone. Doch mit dem Rücktritt von Trainerin Karina Wimmelbücker im Februar verlor der Verein ein verdientes Eigengewächs. Und dann wurden am Samstag vier Spielerinnen verabschiedet, die schwer zu ersetzen sein dürften – zumal bislang noch kein Neuzugang feststeht.

Mit dem im zweiten Durchgang immer souveräner herausgespielten Erfolg wurde sichtbar, wohin der neue Trainer und Sportliche Leiter Falk von Hollen das Team führen will. Dabei ist Tempo weiter der entscheidende Faktor. Doch wichtig ist von Hollen, die Zahl der technischen Fehler drastisch zu reduzieren, und immer den Kopf eingeschaltet zu lassen.

Handball: Frauen des TV Verl beenden die Oberligasaison mit dem 35:24-Sieg gegen den Königsborner SV auf Platz acht

Von Uwe Kramme

Verl. Die Verler Handballerinnen haben mit dem ungefährdeten 35:24 gegen den Königsborner SV für einen "versöhnlichen Abschluss einer aufregenden Oberligasaison gesorgt", wie Coach Falk von Hollen am Samstag zufrieden festhielt. Weil mit dem ersten Heimsieg unter seiner Leitung der 8. Platz im sicheren Tabellenmittelfeld gefestigt wurde, stimmte auch die Bilanz. Danach hatte es wegen der Niederlagegenserie im Zuge der Ablösung von Trainerin Karina Wimmelbücker nicht unbedingt ausgesehen.

Das letzte Saisonspiel nutzte von Hollen, um "viel zu probieren". Dabei wurde nicht nur das Potenzial des Teams deutlich. "Die Abgänge hinterlassen Lücken", räumte von Hollen umso bereitwilliger ein, als es bislang für die erneut sehr starke Torfrau Judit Esken und die Rückraumspielerinnen Katrin Hildebrand, Lisa-Marie Oevermann und Dana Friedrichs keinen Ersatz gibt.

Abstiegsbedrohte Königsborner zu Gast in Verl

Verl (dh). Ein angeschossener Gegner ist an diesem Samstag der letzte Prüfstein für die Oberliga-Handballerinnen des TV Verl. Mit dem Königsborner SV Handball kommt ein Team zum Saisonfinale an die St. Anna-Straße, dass sich auf Platz elf noch im erweiterten Abstiegskampf befindet. »Das wird ein unangenehmes Spiel für uns, ich rechne mit einem äußerst galligen Gegner«, sagt Falk von Hollen. Gleichwohl hat der jüngste Auswärtserfolg im Hahlen beim TVV-Trainer eine gewisse Erwartungshaltung geweckt. »Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie die Spannung hoch halten kann. Daraus wächst die Hoffnung, die ansteigende Formkurve noch einmal zu bestätigen und die Serie mit einem Sieg zu beenden«, sagt von Hollen.

Verabschiedet werden vor der Partie Torfrau Judit Esken sowie Dana Friedrichs und Lisa-Marie Oevermann. »Leider kann ich noch nicht sagen, dafür kommen die, die und die«, steckt Falk von Hollen weiter mitten in den Planungen für die neue Saison.

Frauen-Oberligist TV Verl empfängt am Samstag den Königsborner SV

Verl (kra). In der SIS-Tabelle der Handball-Oberliga der Frauen steht erst ein Richtungspfeilchen. Es ist grün und weist dem überlegenen Meister SG Menden Sauerland Wölfe den Weg nach oben, in die 3. Bundesliga. Die roten Pfeilchen als Symbole für den Abstieg sind dagegen noch nicht eingetragen. "Vor dem letzten Spieltag steht immer noch nicht fest, wie viele Teams in die Verbandsliga herunter müssen, das ist ein Unding", findet Falk von Hollen.

Umso zufriedener ist der Trainer des TV Verl, dass der Tabellenachte mit dem Kampf um den Klassenerhalt nichts mehr zu tun hat und die Partie gegen den Königsborner SV völlig entspannt angehen kann. "Aber wir haben trotzdem noch Ziele", sagt von Hollen. "Erstens wollen wir mit drei Siegen in Folge in die Pause gehen.

Verl (zog). Nach zwei Auswärtssiegen ist Falk von Hollen als Trainer des Frauenhandball-Oberligisten TV Verl auf den Geschmack gekommen. So will der im März auch als sportlicher Leiter gekommene Sportpädagoge im letzten Saisonspiel das erste Mal in eigener Halle gewinnen. Gegner ist am Samstag um 17 Uhr der Königsborner SV.

„Die spielen noch gegen den Abstieg, somit sind wir gut beraten sportlich fair zu bleiben und eine gute Leistung abzurufen“, will sich von Hollen mit einem Erfolg vom eigenen Publikum bis zum nächsten Spieljahr verabschieden.

Rückraumspielerin Lisa Marie Overmann kann sich nicht sportlich verabschieden, denn sie hat sich vor einer Woche in Hahlen einen Bänderriss im Sprunggelenk zugezogen. Hinter Dana Friedrichs (krank), ebenfalls ein Abgang, steht noch ein Fragezeichen.

Viel Lob für Verler Handballerinnen nach 35:28-Auswärtssieg

Hahlen (dh). Zum Ende der Saison finden die Oberliga-Handballerinnen des TV Verl wieder in die Spur. Dem entscheidenden Schritt zum Klassenerhalt gegen Coesfeld ließen die Verlerinnen einen beachtlichen 35:28 (15:12)-Erfolg beim Tabellenvierten TSV Hahlen folgen. »Wir waren 55 Minuten lang die bessere Mannschaft. Spannung und Motivation waren da, ohne Druck hatten die Mädels richtig Lust auf Handball«, lobte TVV-Trainer Falk von Hollen den beherzten Auftritt seines Teams.

In der ersten Halbzeit hatten die Verlerinnen etwas Mühe, kamen aber dennoch zu einer Drei-Tore-Führung. Die wurde in der einzigen Schwächephase der Partie wieder abgegeben. Von Hollen nahm eine Auszeit, dann lief es wieder rund.

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