on Stefan Herzog

Verl (gl). Niederlage, Sieg, Niederlage. Nach der 30:39 (11:17)-Heimpleite gegen den HC Bad Salzuflen ist der TV Verl in der Frauenhandball-Oberliga auf den vorletzten Platz in der Achtergruppe zurückgefallen. „Wir brauchen Punkte“, murmelte der bis zu seinem Wechsel in den schleswig-holsteinischen Handballverband noch vier Spiele lang gemeinsam mit Ruben Voßhans auf der Bank verantwortliche Hendryk Jänicke.

Doch mehr als die 2:6-Punktebilanz beschäftigte das Trainerteam die Art und Weise der Niederlage. Denn die Leistung des nahezu in Bestbesetzung angetretenen Kaders war vor allem in der Abwehr bedenklich. Da bekam die Mannschaft nie einen Zugriff, und lag bis zu ihrem ersten Tor nach sieben Minuten mit 0:4 in Rückstand.


Immer wieder schafften es die Gäste mit den ehemaligen Verlerinnen Laura Ortjohann (Tor) sowie Maria Ravn Jörgensen und Tessa Hayn, sich im Zweikampf durchzusetzen, und zogen bis zur Pause sechs Siebenmeter.

Zwar kämpfte sich der TV Verl wieder auf 6:8 und 7:9 heran. Doch ausgerechnet als die Gäste in der 23. Minute nach zwei Zeitstrafen kurzzeitig nur mit vier Feldspielerinnen auf dem Feld standen, erhöhten sie auf 11:8 und setzten sich dann vorentscheidend bis zum 11:17-Halbzeitstand ab.

„Die erste Halbzeit war kopflos“, bilanzierte Jänicke und wunderte sich genauso wie Ruben Voßhans darüber, dass vorher klar kommunizierte Vorgaben nicht eingehalten und umgesetzt wurden: „Wir wollten kompakt im Kollektiv verteidigen. Doch dazu müssen die Mitspielerinnen aushelfen. So sind wir immer wieder in eins gegen eins Situationen gekommen“, sagte Voßhans.

Im Angriff gelang es nicht, die robust verteidigenden Gäste unter Druck zu setzen. Bei Ballverlusten (wobei die Zahl der technischen Fehler gering war) schaltete Bad Salzuflen sofort um auf den Gegenstoß inklusive zweiter Welle. Das klappte beim TVV überhaupt nicht.

Erst als der Ausgang des Spiels klar war, steigerten sich die Verlerinnen. Nun setzte sich Rückkehrerin Chiara Zanghi mehrmals durch, kam Michelle Osmers nach vier Fehlversuchen noch auf drei Treffer von Linksaußen und Kim Wienböker auf vier aus dem Rückraum. Allerdings wurden auch beste Möglichkeiten vergeben. Nie in den Griff bekam die TVV-Abwehr die zum Ende der ersten Halbzeit eingewechselte, groß gewachsene Linkshänderin Leoni Oehme, die auf Halbrechts sieben Mal erfolgreich war.

„Den jungen Spielerinnen kann ich nicht mal einen Vorwurf machen, aber bei einigen älteren hatte ich das Gefühl, die hatten diese Begegnung schon vor dem Anpfiff im Kopf verloren. Das war eins der schwächsten Oberligaspiele, von uns“, resümierte frustriert Ruben Voßhans.

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