Verl (cas). Seit Einführung des Verler Handball-Cups sahnten die Gastgeber in der Regel kräftig ab, bisweilen holten sie sogar in fast allen Jahrgängen den Pokal. Diesmal jedoch fiel ihre Ausbeute bescheidener aus: Nur die A-Juniorinnen, die im Finale ihren niederländischen Konkurrenten HV Leidsche Rijn mit 10:1 überrollten, durften sich am Ende feiern lassen.

„Die Qualität des gesamten Turniers hat sich verbessert. Viele der teilnehmenden Mannschaften befinden sich inzwischen auf Augenhöhe, Siege mit 15 Toren Unterschied gibt es kaum noch“, sah nicht nur Kim Sörensen, Trainer der B-Juniorinnen des TV Verl, ein relativ ausgeglichenes Leistungsniveau zumindest nach den Gruppenspielen.

Thomas Fröbel, einer der heimischen Schiedsrichter beim Cup mit zwei Kollegen aus dem Sauerland und einem weiteren aus Zürich, nahm es gelassen hin, dass sein Verein bei der aktuellen Auflage nur einmal im Finale stand. „In den vergangenen Jahren wurde schon vermutet, dass wir extra schwache Gegner einladen, um möglichst oft zu gewinnen. Das ist natürlich Blödsinn“, merkte Fröbel, der als Aktiver seine Laufbahn beendet hat, schmunzelnd an.

Nur im Endspiel der weiblichen A-Jugendlichen gab es einen gravierenden Leistungsunterschied: Sein einziges Gegentor kassierte der TVV, der die Oberliga-Serie 2023/24 auf Platz fünf abschloss, erst nach zwölf von insgesamt 20 Minuten Spielzeit.

Verler Handball-Cup: Die Teams begegnen sich am Turnierwochenende auf Augenhöhe. Die sonst so erfolgsverwöhnten Gastgeber müssen sich diesmal mit einer Finalteilnahme begnügen.

Von Uwe Caspar
Verl. Seit Einführung des Verler Handball-Cups sahnten die Gastgeber in der Regel kräftig ab, bisweilen holten sie sogar in fast allen Jahrgängen den Pokal. Diesmal jedoch fiel ihre Ausbeute bescheidener aus: Nur die A-Juniorinnen, die im Finale ihren niederländischen Konkurrenten HV Leidsche Rijn mit 10:1 überrollten, konnten sich am Ende feiern lassen.

„Die Qualität des gesamten Turniers hat sich verbessert. Viele der teilnehmenden Mannschaften befinden sich inzwischen auf Augenhöhe, Siege mit 15 Toren Unterschied gibt es kaum noch“, sah nicht nur Kim Sörensen, Trainer der B-Juniorinnen des TV Verl, ein relativ ausgeglichenes Leistungsniveau zumindest nach den Gruppenspielen. Thomas Fröbel, einer der heimischen Schiedsrichter beim Cup mit zwei Kollegen aus dem Sauerland und einem weiteren aus Zürich, nahm es gelassen hin, dass sein Verein bei der aktuellen Auflage nur einmal im Finale stand. „In den vergangenen Jahren wurde schon vermutet, dass wir extra schwache Gegner einladen, um möglichst oft zu gewinnen. Das ist natürlich Blödsinn“, merkte Fröbel, der als Aktiver seine Laufbahn beendet hat, schmunzelnd an.

Verl (gl). Zum 16. Mal wird es über Pfingsten voll und international am Verler Schulzentrum mit den drei Sporthallen. Dabei dreht sich alles um Handball. In der Begrüßung des Orgateams auf der Homepage des diesjährigen Verler Handball-Cups heißt es dazu: „2008 bedurfte es nur weniger Worte, um die handballverrückten Verler davon zu überzeugen, gemeinsam mit dem Eurosportring an den Pfingsttagen ein Jugendturnier in der Ölbachgemeinde zu etablieren. Zwischenzeitlich ist aus der Ölbachgemeinde eine Stadt geworden und die Verler Handballtage haben sich sowohl beim Eurosportring als auch vor Ort einen festen Platz im Eventkalender erarbeitet.“

Somit werden mit der Anreise am heutigen Freitag, den beiden randvollen Spieltagen am Samstag und Sonntag bis zur letzten Abreise an Pfingstmontag wieder an die 800 Nachwuchshandballer erwartet. Die 60 Mannschaften kommen diesmal aus vier Nationen, und zwar der Schweiz, die mit drei Teams der SG Zürich Oberland dabei ist, dem tschechischen Vertreter Házená Kynvart sowie den Niederlanden und Deutschland, die etwa gleichstark vertreten sind. Gespielt wird in den Altersklassen U15, U17 und U19 jeweils mit Jungs und Mädchen. Und das noch so wie in der abgelaufenen Saison.

Am bewährten Ablauf mit der Party für alle Aktiven am Samstag und den Finals ab Sonntagnachmittag hat sich nichts geändert. Untergebracht sind die Teams in den Klassenräumen, verpflegt werden sie in der Schulmensa durch viele Helfer des TV Verl. Die sorgen auch für einen reibungslosen Turnierablauf, angefangen von den Schiedsrichtern bis zur Siegerehrung. Apropos Siegerehrung. Da war in den vergangenen Jahren immer wieder auch der Name TV Verl zu finden.

Verl glänzt als Ausrichter und mit zwei Siegen

Verl (cas). Novum beim internationalen 13. Verler Handball-Cup: Erstmals waren die Gäste aus Holland mit 35 Teams aus zehn Vereinen deutlich in der Überzahl. Die deutschen Vereine stellten „nur“ 24 Mannschaften. Dafür stand Gastgeber TV Verl dreimal im Finale. Die männliche A-Jugend setzte sich gegen HV Houten (Niederlande) knapp mit 10:9 durch und die B-Junioren mit 12:11 gegen HF Nybel Nor (Dänemark). Die B-Juniorinnen unterlagen DSVD Deuvningen (Niederlande) mit 9:12.

„Das war ein schöner Abschluss für uns“, freute sich B-Jugendtrainer Timon Kreft über den Sieg. In der nächsten Saison gibt es eine Auszeit: Der TVV kann für diesen Jahrgang kein Team stellen. Für die A-Jugend geht es am kommenden Wochenende mit der Oberliga-Qualifikation weiter. Robert Voßhans sieht seine Schützlinge gerüstet. „Insgeheim hatte ich mit dem Turniersieg gerechnet, denn wir verfügen über einen starken Kader. Am Ende wurde es gegen Houten unnötig eng“, gefiel dem Trainer nur die Schlussphase nicht.

32  Spiele  in  Gütersloh

Verl (cas). Auf seiner Homepage kündigt der TV Verl den Handball-Pfingstcup 2019 gleich mehrsprachig an. „12 jaar is niet genoeg...“, lautet der Willkommensgruß an die Gäste aus Holland, die alljährlich mit mehreren Klubs beim internationalen Nachwuchsturnier in der Ölbachstadt vertreten sind. Übersetzt: „12 Jahre sind nicht genug...“

Die 13. Auflage am Samstag und Sonntag verzeichnet den bisher größten Zuspruch seit der Premiere in 2007: 64 Mannschaften, darunter erstmals KFUM Aalborg aus Dänemark, tragen insgesamt 180 Partien aus. „Wir waren ganz schnell ausgebucht und mussten einigen Teams, die auch kommen wollten, leider absagen“, berichtet Cheforganisator Andreas Guntermann. Wegen der Flut der Spiele weicht der Veranstalter erstmals nach Gütersloh aus: 32 Begegnungen der Vorrunde werden Pfingstsamstag in den beiden Sporthallen des Städtischen Gymnasiums abgewickelt.

Der Sonntag in der Verler Halle steht ganz im Zeichen der fünf Finals (ab 15 Uhr) in den jeweiligen Altersklassen der weiblichen und männlichen Jugend.
Die Gastgeber - im vergangenen Jahr mit drei Mannschaften in einem Endspiel und zweimal siegreich - rechnen sich wieder gute Pokalchancen aus. Auch die von Robert Vosshans trainierten A-Junioren: „Das Turnier ist für uns eine ideale Vorbereitung auf die Oberliga-Aufstiegsrunde eine Woche später in Hörste.“.

Handball: 64 Jugendmannschaften aus Deutschland, Holland und Dänemark in fünf Sporthallen am Ball

Verl (mav). 64 Mannschaften, 280 Spiele, fünf Sporthallen: Die 14. Auflage des vom TV Verl veranstalteten Internationalen Verler Handball-Cups ist, was die Zahlen betrifft, ein Turnier der Superlative. Die Jugendmannschaften reisen wieder aus ganz Deutschland, Dänemark und Holland an, um über Pfingsten Handball zu spielen und Freundschaften zu pflegen. Los geh’s mit den Spielen am Samstag und Sonntag jeweils ab 8 Uhr morgens.

„64 Mannschaften – so viele hatten wir noch nie. Der bisherige Rekord waren 58 Teams“, sagt TVV-Abteilungsleiter und Cheforganisator Andreas Guntermann. Um den Ansturm zu bewältigen, sind die Spiele am Samstag außer in den drei Sporthallen des Verler Schulzentrums zusätzlich in zwei Sporthallen in Gütersloh (Innenstadtsporthallen an der Bismarckstraße) angesetzt. Die werden per Shuttleservice angefahren. „Wir arbeiten erstmals mit der HSG Gütersloh zusammen. Vielen Dank dafür an die HSG“, sagt Guntermann.

Der Spielplan ist eng gesteckt. „Es wird bei 20 Minuten Spielzeit pro Spiel alle 25 Minuten ein neues Spiel angepfiffen“, sagt Guntermann, „das ist schon sehr sportlich.“ Am Sonntag wird dann nur noch in Verl gespielt, wo ab 16 Uhr die Endspiele anstehen. Das Finale der A-Jugend (U19), gleichzeitig das letzte Turnierspiel, steigt um 18.30 Uhr.

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Informationen zum umfangreichen Angebot des Gesamtvereines findet ihr auf der Vereinshomepage www.tv-verl.de

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